Lebensmittel - Vogl: Regionalität allein ist zu wenig, es braucht eine transparente Kennzeichnung

SPÖ-Antrag für Verbot des Küken-Tötens

Wien (OTS/SK) - “Es reicht nicht aus, die Regionalität unserer Lebensmittel zu bewerben. Es braucht auch eine transparente Kennzeichnung, was in unseren Lebensmitteln drinnen ist“, fordert SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Markus Vogl im Nationalrat. Unsere regionalen Bäuerinnen und Bauern sind Teil der internationalen Agrarindustrie. Und das ist Teil des Problems. Regionalität alleine ist zu wenig, es braucht eine transparente Kennzeichnung der Zutaten“, so Vogl. Denn der Bauer muss Soja als Futter zukaufen, das kommt meist aus Brasilien und ist gentechnisch verändert, erklärt Vogl. Die Bauern brauchen daher dringend eine Alternative, die sie unbedenklich kaufen können. ****

Es muss ein fundamentaler Wechsel gemacht werden, weil viele familiäre Betriebe mit dem Überleben kämpfen, weil sie Teil der internationalen Lieferkette sind. „Wir müssen den Bäuerinnen und Bauern helfen. Die wollen was ändern, sie brauchen aber auch die Möglichkeiten dazu. Etliche Parteien sind bereit, hier was zu ändern, „nur eine fehlt: die ÖVP“, so Vogl.

Zudem brachte Vogl einen Antrag an Tier- und Konsumentenschutzminister Anschober ein, um ein Verbot des Tötens männlicher Küken aus rein wirtschaftlichen Gründen zu erreichen. „Denn das sollte nicht nur bei Bio-Eiern der Fall sein“, so Vogl. (Schluss) sl/sc

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