Wirtschaftsbund fordert Planungssicherheit und weitere Lockerungen für Kulturveranstaltungen und Nachtgastronomie

Egger: Stark betroffene Kultur- und Eventszene braucht jetzt klare Regelungen

Wien (OTS) - „Während die Kultur- und Veranstaltungsbranche weiterhin um ihre Existenz kämpft und nur unter strengen Auflagen oder gar nicht öffnen darf, demonstrieren in Wien 50.000 Menschen, ohne den Mindestabstand und die Maskenpflicht einzuhalten. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.“, so WB-Generalsekretär Kurt Egger.

Die Event- und Kulturbranche ist von den Corona-Maßnahmen am stärksten betroffen. Während Kulturveranstaltungen unter strengen Auflagen wieder möglich sind, ist eine Öffnung für Clubs, Diskotheken und andere Nachtgastronomiebetriebe nicht in Sicht.

Der Umsatzverlust durch den Entfall von Veranstaltungen betrifft nicht nur die Kulturbranche und Nachtgastronomie, sondern auch einen großen Dienstleistungskreis: „Die angespannte Lage trifft neben den Veranstaltern viele externe Dienstleister wie etwa Mitarbeiter, Lieferanten, Musiker, Tontechniker, Zulieferer, Werbe- und Marketingagenturen etc. Sie alle kämpfen derzeit um ihre Existenz“, so Kurt Egger.

Vertreter der Eventbranche und Nachtgastronomie haben bereits einige Konzepte vorgelegt, die eine sichere Abhaltung von Veranstaltungen ermöglichen. Dazu zählen etwa Abstände zwischen Gästegruppen, die Installierung eines Coronabeauftragten in dem Lokal, das Fiebermessen bei den Mitarbeitern oder die Maskenpflicht auf der Tanzfläche.

Egger: Worauf noch warten?

„Anschober wurde ein Maßnahmenkatalog für verschiedene Veranstaltungsformate vorlegt. Nun gilt es für diese schwer betroffenen Branchen endlich in die Gänge zu kommen. Der Gesundheitsminister ist hier in der Pflicht Konzepte zu Planbarkeit und Sicherheit vorzulegen. Gewissheit über die nächsten Schritte sichert das Überleben der heimischen Kultur- und Eventszene sowie jenes aller betroffenen externen Dienstleister.“, so Kurt Egger.

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