Stöger: ÖVP hat sich bei AUA-Rettung mit leeren Versprechen abspeisen lassen

Wien (OTS/SK) - „Wenn es darum geht, Gewinne zu privatisieren und SteuerzahlerInnen auf den Kosten sitzen zu lassen, dann ist die ÖVP gut, das hat das Beispiel der AUA wieder einmal in aller Deutlichkeit gezeigt“, konstatierte SPÖ-Verkehrssprecher Alois Stöger Mittwoch in der Nationalratsdebatte. Bundeskanzler Kurz hat vollmundig angekündigt, dass es ohne Beteiligung kein Geld für die AUA geben wird. Daraus wurde nichts, „sie haben den Mundschutz gegen den Nasenring getauscht und sich durch die Manege führen lassen“, so Stöger an die Adresse des Finanzministers. ****

„Ich hätte mit der deutschen Bundeskanzlerin und der Lufthansa eine Wandelanleihe vereinbart, mit der garantiert wäre, dass die österreichischen Interessen abgesichert sind“, so der ehemalige Verkehrsminister auf die Frage, wie er die AUA-Rettung gehandhabt hätte. Für den UNO-Standort und das Tourismusland Österreich ist eine eigene Fluglinie von besonderer Bedeutung. Jetzt ist nicht abgesichert, dass der UNO-Standort Österreich weiter mit Direktverbindungen ausgestattet ist und ob es neue, klimafreundliche Flugzeuge geben wird, ist mehr als fraglich. Und was die Sicherung der Arbeitsplätze angeht, hat der Vorstandsvorsitzende der AUA schon letztes Wochenende angekündigt, 1.100 Jobs bei der AUA abbauen zu wollen. „Sie haben sich mit leeren Versprechen abspeisen lassen“, schloss der SPÖ-Verkehrssprecher. (Schluss) PP/lp

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