Ottenschläger: Staatshilfe für die AUA ist eine Investition in unseren Standort!

ÖVP-Verkehrssprecher betont Bedeutung der Fluggesellschaft für Wirtschaftsstandort und Tourismus. Kooperative Lösung mit der Lufthansa gesucht und gefunden

Wien (OTS/ÖVP-PK) - In der Aktuellen Stunde zur Rettung der AUA zu Beginn der heutigen Nationalratssitzung nahm ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Andreas Ottenschläger zum Rettungspaket der Bundesregierung für die AUA Stellung. „Ökologische, soziale, volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Aspekte haben zu einem guten und sinnvollen Paket geführt – die Staatshilfe für die AUA ist eine Investition in den Standort“, betonte Ottenschläger.

So habe man etwa mit einer Antidumpingregelung, die Ticketpreise unter 40 Euro verhindern soll, und einer neuen Kurzstreckendefinition ökologische Punkte in das Paket aufgenommen, um – bei attraktivem Angebot – die Menschen zu bewegen, mehr Bahn zu fahren“, sieht Ottenschläger die ökosoziale Marktwirtschaft als wichtige Überschrift des Pakets.

Der ÖVP-Verkehrssprecher sieht auch eine wichtige soziale Komponente: „Tausende Arbeitsplätze beim Unternehmen selbst und auf den Flughäfen hängen davon ab, wie es dem Unternehmen AUA und dem Drehkreuz Flughafen Wien geht. Der Flughafen Wien beschäftigt z.B. 6.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insgesamt arbeiten dort über 20.000 Menschen“, ergänzte Ottenschläger. „Die AUA beschäftigt rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Auch aus volkswirtschaftlicher Sicht sei die AUA ein wichtiger Faktor: „Konnektivität und ein wettbewerbsfähiger Luftverkehr schaffen Wirtschaftswachstum, sichern Arbeitsplätze und sind Rückgrat des internationalen Tourismus in Österreich.“ Durch die Luftfahrt und den internationalen Tourismus würden in Österreich acht Milliarden Euro an direkter und indirekter Brutto-Wertschöpfung generiert. „Das sind gut zwei Prozent unseres BIP. Gleichzeitig hängen 95.000 Arbeitsplätze direkt und indirekt an der Luftfahrtbranche. Bis zur Corona-Krise führte das Unternehmen 380 Flüge pro Tag zu insgesamt 130 weltweiten Destinationen durch“, betonte Ottenschläger. Von besonderer Bedeutung seien dabei ordentliche Verbindungen nach Osteuropa und Langstrecken nach Asien und Nordamerika. „Zu diesen Destinationen sind Flüge alternativlos, ein Wegfall der Verbindungen würde eine deutliche Verschlechterung für unseren Wirtschafts- und Tourismusstandort bedeuten.“

Schließlich kam Ottenschläger noch auf den betriebswirtschaftlichen Aspekt zu sprechen: Man habe auf Grund all dieser Fakten eine kooperative Lösung mit der AUA-Mutter Lufthansa gesucht und gefunden. Die Lufthansa stellt 150 Millionen Euro und damit die Hälfte des benötigten Eigenkapitals. Die zweite Hälfte kommt als Zuschuss von der Republik Österreich. „Damit sichern wir den Fortbestand der AUA, des Flughafen Wien, unzählige Arbeitsplätze vom direkten Flugbetrieb bis hin zum Tourismus sowie eine nachhaltige Entwicklung unseres Wirtschafts- und Luftverkehrsstandortes“, unterstrich Ottenschläger.

„Wir haben Verantwortung übernommen, setzen auf aktive Standortpolitik und haben ein sehr gutes Ergebnis für die Republik erzielt. Wir investieren in die direkte und indirekte Bruttowertschöpfung der Luftfahrtbranche, in 95.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze, in unseren Tourismus, in unsere Unternehmen und in unseren Standort. Deshalb stehen wir zu diesem guten und sinnvollen Paket“, so Ottenschläger abschließend.

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