SPÖ-Novak: Gerechte Löhne und faire Arbeitsbedingungen sind das Gebot der Stunde!

Gestrige ORF-Reportage zum Alltag von ErntehelferInnen hat Ausbeutung in Zeiten der Corona-Krise vor Augen geführt

Wien (OTS/SPW) - „Viel zu lange Arbeitszeiten, ein Stundenlohn von gerade einmal 4 Euro, eine menschenunwürdige Unterkunft: Das ist der Alltag vieler ErntehelferInnen in Österreich. Die gestrige Reportage im ORF-‚Report‘ hat gezeigt, wie viel hier im Argen liegt. Und es passt ins Gesamtbild: Seit Beginn der Corona-Krise leisten die ArbeitnehmerInnen außerordentliches, gleich ob im Einsatz als ErntehelferInnen, an den Supermarktkassen, im Gesundheitsbereich oder bei den Einsatzkräften. Viele haben sich einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt, weil sie weiter arbeiten gegangen sind. Damit haben sie alle unsere Gesellschaft am Laufen gehalten. Dieser Einsatz verdient mehr als Applaus und schöne Worte – es braucht endlich eine gerechtere Entlohnung und bessere Arbeitsbedingungen!“, betonte die Wiener SPÖ-Landesparteisekretärin, LAbg. Barbara Novak am Mittwoch.****

„Aber was tut die Bundesregierung? Türkisgrün hebt die Bauernpensionen kräftig an, während Arbeitslose mit einer Eimalzahlung abgespeist werden. Und Bundeskanzler Kurz legt noch eines drauf, wenn er in Zeiten von Rekordarbeitslosigkeit predigt: ‚Es muss attraktiv sein, arbeiten zu gehen.‘ Wie weit weg von Lebensrealität so vieler Menschen und Familien in Österreich kann man eigentlich sein?“, kritisierte Novak.

Offenbar ziele Kurz darauf ab, die knapp 500.000 Arbeitslosen in den Niedriglohnsektor abzudrängen: „Sie sollen praktisch dazu gezwungen werden, schlechtere Arbeitsbedingungen und miese Entlohnung in Kauf zu nehmen – so wie es im Tourismus, der Gastronomie und der Hilfsarbeit leider vielerorts der Fall ist. Das ist völlig inakzeptabel. Als Sozialdemokratie stehen wir Seite an Seite mit den ArbeitnehmerInnen und machen uns für gerechte Löhne und faire Arbeitsbedingungen stark. Vor allem aber legen wir nicht wie Kurz die Hände in den Schoß, sondern kämpfen in Wien tagtäglich um jeden einzelnen Arbeitsplatz. Denn die Menschen sollen sich darauf verlassen, ein würdevolles Leben ohne Ausbeutung führen zu können!“, so Novak abschließend. (Schluss) tr

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