FPÖ – Schnedlitz: „Was machen die Post-Manager eigentlich hauptberuflich?“

Sofortige Job-Offensive bei der Post zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit gefordert

Wien (OTS) - Keine Woche vergeht ohne ein weiteres Kapitel aus der „Pleiten, Pech & Pannen“-Serie bei der Österreichischen Post AG. Das mehrheitlich im Staatsbesitz befindliche Unternehmen, bei dem jeder der drei Vorstände mit rund 1,8 Millionen Euro pro Jahr nachhause geht, sieht sich Medienberichten zufolge nun mit einem Paket-Rückstau in den Post-Verteilzentren konfrontiert. Nach dem Abzug des Bundesheers aus den Zentren warten dem Vernehmen nach noch 150.000 Pakete auf die Auslieferung – bis wann sie die Empfänger erreichen, ist offenbar ungewiss. FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz: „Was machen die Post-Manager eigentlich hauptberuflich? Diese Frage muss angesichts der gravierenden Missstände erlaubt sein. Mit dem Plus bei Online-Bestellungen und dem damit verbundenen höheren Personalbedarf durch das Zusperren der Geschäfte zu Beginn der Coronakrise hätte man in der Vorstandsetage der Post durchaus rechnen können. Alles, was danach passiert ist – Stichwort Corona-Infektionen durch Asylwerber in Leiharbeitsfirmen, Abkommandieren des Bundesheer - , war eine Bankrotterklärung des hochbezahlten Managements der Post, das in unseren Augen rücktrittsreif ist.“

Durch die überzogenen Maßnahmen der schwarz-grünen Bundesregierung zur Bekämpfung des Coronavirus sehe sich Österreich mit einer Rekordarbeitslosigkeit konfrontiert. Schnedlitz: „Finanzminister Blümel trägt die politische Verantwortung für die Österreichische Post AG. Ich verlange, dass der Minister das Post-Management anweist, eine Job-Offensive zu starten und Arbeitslosen einen Job im Bereich der Verteilzentren zu geben.“ Dabei gehe es auch um die Wettbewerbsfähigkeit der Post. Schnedlitz: „Im Paketsegment herrscht großer Wettbewerb. Wenn zigtausende Menschen wochenlang auf ihre Pakete warten, werden viele Kunden der Post die Treue kündigen und ihre Produkte künftig von einem Mitbewerber ausliefern lassen – wodurch die Post auch wirtschaftlich Schaden nehmen würde.“ Der FPÖ-Generalsekretär fordert daher einen personellen Neustart bei der Österreichischen Post: „Die Briefträgerinnen und Briefträger leisten hervorragende Arbeit – das fürstlich bezahlte Management leider nicht.“

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