Deutsch: Einmalzahlung für Arbeitslose ist blanker Hohn für Betroffene

Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 70 % wäre echte Hilfe und unterstützt Kaufkraft - Österreich mit ÖVP-Alleinregierung - Grüne sitzen lediglich zum Abnicken am Ministerratstisch

Wien (OTS/SK) - "Die von der Regierung angekündigte Einmalzahlung für Arbeitslose ist blanker Hohn und Zynismus", sagt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch heute, Samstag, zu den Ankündigungen der Bundesregierung im Vorfeld der Regierungsklausur. "Die Regierung, allen voran der Bundeskanzler, der Vizekanzler und der Finanzminister, haben offenbar keine Ahnung, wie es den Betroffenen wirklich geht", so Deutsch, der das Vorgehen von ÖVP-Grüne als "abgehoben und weltfremd" bezeichnet. ****

"ÖVP-Grüne haben die Rekordarbeitslosigkeit durch schwere Fehler, Missmanagement und Chaos bei den Wirtschaftshilfen selbst verursacht und tausende Menschen zusätzlich in die Arbeitslosigkeit getrieben. Anstatt echte Hilfe zu leisten und das Arbeitslosengeld dauerhaft auf 70 % des letzten Einkommens und somit im Schnitt um 300 Euro pro Monat zu erhöhen, gibt man ihnen eine Einmalzahlung und degradiert sie damit zu Almosenempfängern."

Die Grünen seien einmal mehr enttäuschend, so Deutsch. "Es wird immer offenkundiger, dass Österreich eine ÖVP-Alleinregierung hat, bei der die Grünen mitarbeiten dürfen und lediglich zum Abnicken am Ministerratstisch sitzen. Aus 'koste es, was es wolle' wurde 'alles, was die ÖVP braucht'. Das soziale Gewissen haben die Grünen längst ad acta gelegt", so der Bundesgeschäftsführer, der auch auf die geplante Maßnahme bei den Geringverdienern hinweist. "100 Euro pro Jahr für Menschen mit ganz niedrigen Einkommen. Das sind ein paar Euro pro Monat. Wenn der Vizekanzler hier von einem 'Sozialpaket' spricht, ist das ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen", so Bundesgeschäftsführer Deutsch abschließend. (Schluss) up

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