Schramböck/Blümel/Mayer: Comeback-Zuschuss für Film- und TV-Produktionen ab sofort einreichbar

Zur Sicherung der österreichischen Filmwirtschaft werden Film- und TV-Produzenten mit einem Zuschuss unterstützt. Die Einreichung ist über die aws ab sofort möglich.

Wien (OTS) - Die österreichische Filmwirtschaft trägt maßgeblich zur Entwicklung des Wirtschaftsstandorts bei: Investitionen in dieser Branche schaffen Arbeitsplätze, stärken die internationale Wettbewerbsfähigkeit und tragen nicht zuletzt auch ganz wesentlich zur Identitätsstiftung bei. Aufgrund der Schutzmaßnahmen gegen die COVID-19-Krise stehen die österreichischen Film- und TV-Produzentinnen und Produzenten allerdings vor ernsten Herausforderungen: Dreharbeiten mussten unterbrochen werden und können aktuell nur unter besonderen Schutzbedingungen wieder aufgenommen werden.

Zur Unterstützung dieser Projekte wurde vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport im Einvernehmen des Bundesministeriums für Finanzen der Comeback-Zuschuss für Film- und TV-Produktionen geschaffen.

Insbesondere werden dabei Produktionsfirmen unterstützt, die ihre Arbeit aufgrund der COVID-19-Krise unterbrechen mussten, bzw. die nun nur mit Einschränkungen mit den Dreharbeiten beginnen können. Insgesamt stellt die Bundesregierung dafür 25 Millionen Euro zur Verfügung. Die Abwicklung des Comeback-Zuschusses für Film- und TV-Produktionen erfolgt durch die aws.

„Die heimische Filmwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Sowohl für den Tourismus - immerhin wird Österreich vor einem Millionenpublikum präsentiert - als auch für unsere Betriebe. Durch den Ausfallzuschuss wollen wir dazu beitragen, dass die Filmwirtschaft und die damit verbundenen Branchen wieder durchstarten können“, so die zuständige Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck.

„Unsere Kulturlandschaft ist ohne den österreichischen Film nicht denkbar“, sagt Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer. „Ich freue mich, dass wir mit diesem Paket dazu beitragen können, dass wieder gedreht werden kann – und zwar ohne existenzielles Risiko für die Produktionsfirmen – und dass damit auch weiterhin österreichische Neuproduktionen im Kino und im Fernsehen gesichert sind.“

„Die Coronakrise betrifft jede Branche ein wenig anders und jede Branche hat mit unterschiedlichen Auswirkungen zu kämpfen. Eine Filmproduktion hat andere Herausforderungen als die Tischlerei und deswegen braucht’s auch in jeder Branche spezifische Hilfsmaßnahmen. Mit diesem Ausfallfonds ist Österreich Vorreiter in Europa. Damit geben wir eine wichtige Ergänzung zu den bereits gesetzten Paketen im Kunst und Kulturbereich, die vor allem den operativen Betrieb absichern soll“, so Finanzminister Gernot Blümel.

Ausfallzuschüsse können pro Produktion bis zu 75 Prozent der förderbaren Herstellungskosten betragen. Die maximale Förderung liegt im Einzelfall bei 2,5 Millionen Euro. Voraussetzung für die Geltendmachung von Kosten ist eine durch behördlich angeordnete COVID-19-Maßnahmen bedingte Unterbrechung sowie der Nachweis der Umsetzung von Schutzkonzepten, die das Risiko einer Corona-Infektion am Set minimieren sollen. Alle weiteren Informationen unter:
www.aws.at. Einreichungen sind über den aws Fördermanager möglich:
https://foerdermanager.aws.at/

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