ASFINAG bedauert Schließung von drei Oldtimer-Rastanlagen – alle anderen Raststationen öffnen rechtzeitig vor dem Sommerreiseverkehr

Wien (OTS) - Zur heute bekannt gewordenen Schließung von drei Oldtimer-Raststationen stellt die ASFINAG klar: Das Unternehmen bedauert den Entschluss des Betreibers, drei Standorte an der Südautobahn nicht mehr aufzusperren. Mit Oldtimer stellt ein langjähriger Betreiber von Rasthäusern, der einen wertvollen Beitrag zur hohen Qualität der österreichischen Rastinfrastruktur geleistet hat, seinen Betrieb an drei Standorten ein.

Die ASFINAG stellt aber gleichzeitig klar, dass kein direktes Vertragsverhältnis mit den Betreiberfirmen der Raststationen Oldtimer besteht, sondern an den betroffenen Standorten ausschließlich drei Mineralölfirmen Vertragspartner der ASFINAG sind.

Aufgrund der Maßnahmen, welche durch die Bundesregierung im Zuge von COVID-19 verordnet wurden, mussten alle Rasthäuser mit 15. März schließen. Seit 15. Mai ist es für die Gastronomie wieder erlaubt, den Betrieb aufzunehmen. Grundsätzlich ist in den Verträgen eine Betriebspflicht verankert. Die ASFINAG hat aber, im Wissen, dass die Wiederinbetriebnahme etwas Vorlaufzeit benötigt, allen Gastronomiebetreibern die Möglichkeit eingeräumt, die Anlagen stufenweise, bis spätestens 15. Juni, wieder in Betrieb zu nehmen.

Bis auf die Firma Oldtimer haben alle Raststationsbetreiber positiv auf diese Möglichkeit reagiert und der ASFINAG rückgemeldet, entsprechend der aktuellen Verkehrsentwicklung, die Rasthäuser bis spätestens vor den Sommerferien wieder in Betrieb zu nehmen.

Die volle Bereitstellung des gastronomischen Services ist für die ASFINAG wesentlich, damit die Kundinnen und Kunden möglichst bald wieder das vollumfängliche Angebot an Autobahnen und Schnellstraßen in Anspruch nehmen können.

ASFINAG Rastplätze stehen nicht in Konkurrenz zu Raststationen

Die 54 ASFINAG-eigenen Rastplätze wurden in einem jeweils geeigneten Abstand zu den Raststationen errichtet und stellen somit keine wirtschaftliche Konkurrenzsituation für die 87 Raststationsbetreiber dar. Vielmehr sind sie eine notwendige Ergänzung des gesamten Rastangebots für mehr Verkehrssicherheit und Service – insbesondere auch im Hinblick auf den ständig steigenden Bedarf an Lkw-Stellplätzen für die vorgeschriebenen Ruhepausen. Jährliche Kundenbefragungen der ASFINAG zeigen, dass der Bedarf für diese zusätzlichen Rastmöglichkeiten sowohl bei Pkw- als auch Lkw-Lenkern sehr groß und die Zufriedenheit mit den ASFINAG-Rastplätzen bei den Kundinnen und Kunden außerordentlich hoch ist.

Das Angebot an Snack- oder Kaffeeautomaten und zeitgemäßen Sanitäranlagen steht daher nicht im Widerspruch zum breiten gastronomischen Angebot von großen Raststationen, die in der Regel auch über Tankinfrastruktur verfügen, sondern stellt vielmehr eine sinnvolle und notwendige Ergänzung dar. Auf die Preisgestaltung von Treibstoffen von Mineralölfirmen entlang der Autobahnen hat die ASFINAG keinen Einfluss. Die ASFINAG stellt zudem klar, dass Betreiber von Raststationen (speziell im Bereich Gastronomie), die auf moderne, den aktuellen Kundenbedürfnissen angepasste Konzepte setzen, zuletzt durchgehend positive Umsatzentwicklungen verzeichnen konnten.

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Leiterin ASFINAG Marketing und Kommunikation
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