NEOS zu AUA-Betriebspensionen: Solidarität mit aktuellem Personal ist gefordert

Loacker: „Millionen-Hilfspaket darf nicht zu einem Großteil für hohe Betriebspensionen verwendet werden.“

Wien (OTS) - Verärgert reagiert NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker auf Medienberichte, wonach die Austrian Airlines für 160 ehemalige Bedienstete weiter üppige Betriebspensionen auszahlen müssten. Insgesamt sind dafür 120 Millionen Euro an Rückstellungen verbucht. „Es kann nicht sein, dass alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler jetzt Hunderte Millionen Euro für die Rettung der Austrian Airlines in die Hand nehmen und das aktive Personal wiederholt mit Gehaltskürzungen konfrontiert ist, während einige wenige auf ihre Sonderpensionen bestehen. Ich erwarte mir hier Solidarität mit dem aktuellen Personal.“

Immer wenn die Pensionskasse weniger als 6,5% erwirtschaftet, muss die AUA Geld nachschießen. Das absehbar schlechte Kapitalmarkjahr 2020 wird daher zu einer millionenschweren Nachschussverpflichtung der AUA in die Pensionskasse führen. „Das Hilfspaket für die Austrian fließt damit im Jahr 2021 zu einem Großteil in hohe Betriebspensionen. Das ist jetzt mit Eingriffen sofort zu unterbinden“, so Loacker abschließend.

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