Angebliche Finderin der Frettchen dürfte selbst die Halterin sein

Pfotenhilfe hat Behörden über Betrugsverdacht informiert

Die Geschichte des angeblichen Funds klang von Anfang an unglaubwürdig.
Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler

Lochen/Straßwalchen/Baunau/Salzburg (OTS) - Wie berichtet hat eine Frau kürzlich zwei Frettchen als gefunden beim Tierschutzhof Pfotenhilfe am Rande des Salzburger Seengebiets abgegeben. Durch die Veröffentlichung der eher weniger glaubwürdigen Geschichte haben sich über Pfingsten mehrere Personen gemeldet, die darauf hinwiesen, dass die angebliche Finderin in Wirklichkeit selbst die Halterin der Frettchen sei. Diese sei mit der Haltung überfordert gewesen. Eine Zeugin sei von ihr sogar kürzlich gefragt worden, was sie dagegen tun kann, dass sich die beiden immer beißen.

"Die Geschichte des angeblichen Funds klang von Anfang an unglaubwürdig. Und auch, dass sie von Lochen zuerst nach Hause (Straßwalchen) und am nächsten Tag zum Tierarzt in Obertrum fuhr, um uns anschließend die fertig verarzteten und sogar kastrierten und frisch gechippten Tiere zu bringen, sprach gegen die Fundgeschichte, die sie uns aufgetischt hat", so Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler.

Die Tierschutzorganisation Pfotenhilfe hat alle bisherigen Informationen über den im Raum stehenden Verdacht des Betrugs an die zuständigen Veterinärämter Braunau und Salzburg-Umgebung weitergeleitet und überlegt diesbezüglich auch rechtliche Schritte. Es gilt natürlich trotzdem vorerst die Unschuldsvermutung.

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Tierschutzorganisation Pfotenhilfe
Jürgen Stadler
+43|677|614 25 226
juergen.stadler@pfotenhilfe.at
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