NEOS zu Pensionszahlen: Jahre der Tatenlosigkeit rächen sich

Gerald Loacker: „Ein enkelfittes Pensionssystems, das auch jungen Generationen eine Perspektive bietet, braucht Reformen statt statistischer Tricks.“

Wien (OTS) - Alarmiert, aber nicht überrascht reagiert NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker auf die heute präsentierten Kennzahlen zum faktischen Pensionsantrittsalter, das 2019 leicht gesunken ist. „2019 ist das Antrittsalter gesunken, obwohl die teuren Pensionszuckerln des Wahlkampfes noch gar keine Wirkung entfaltet hatten. Das kommt daher, dass in den Jahren davor das Antrittsalter auch nur mit statistischen Kniffen nach oben korrigiert wurde und diese Kniffe verlieren langsam ihre Wirkung. 2020 werden wir noch einen stärkeren Rückgang sehen, weil die abschlagsfreie Frühpension ihre Wirkung zeigen wird.“

Loacker fordert die Bundesregierung auf, endlich diese Entwicklung ernst zu nehmen und zu handeln: „Es ist dringend notwendig, die Wahlgeschenke vom September 2019 rückgängig zu machen. Die Coronakrise kostet vor allem junge Menschen ihre Jobs und verbaut vielen die Chance auf den Berufseinstieg. Genau diese Generation spürt die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise am stärksten. Sie ist es gleichzeitig, die solche Wahlgeschenke finanzieren muss. Die Jungen zahlen also doppelt. Die Regierung ergreift durch ihre Untätigkeit Partei für eine Seite des Generationenvertrages und lässt die Jungen im Stich.“

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