Tag der Republik – 102. Jahrestag der Ausrufung der Demokratischen Republik Aserbaidschan

Wien (OTS) - Genau vor 102 Jahren, am 28. Mai 1918 wurde die Demokratische Republik Aserbaidschan (ADR) ausgerufen, welche die erste parlamentarische Demokratie im islamischen Orient war. Die Republik, die eine Fläche von 114. 000 km² hatte, konnte binnen der 23-monatigen Existenz eine Reihe von bedeutenden Errungenschaften erzielen. Vor allem wurde die Unabhängigkeit der Republik auf der Pariser Friedenskonferenz am 11. Januar 1920 anerkannt. Die junge unabhängige Republik pflegte mit einer Reihe von Staaten diplomatische Beziehungen und 16 Staaten hatten damals ihre diplomatischen Vertretungen in der Hauptstadt Baku.

Der Nationalrat der ADR verabschiedete Gesetze über den Staatswappen, die Hymne und die Flagge. Darüber hinaus wurden Streitkräfte gegründet und die nationale Währung von Aserbaidschan - Manat wurde in Umlauf gebracht. Die erste Republik hatte ein mehrparteiliches Parlament und räumte als einer der ersten Staaten weltweit Frauen das Wahlrecht ein.

Am 28. April 1920 wurde die ADR von der Roten Armee okkupiert und darauffolgend wurde die Aserbaidschanische Sozialistische Sowjetrepublik (ASSR) – die Zweite Republik in der Geschichte des Landes gegründet. Obwohl in der Sowjetunion politische Rechte sowie Menschenrechte stark eingeschränkt waren, war die ASSR einer der wirtschaftlich meist entwickelten Republiken der Sowjetunion. Insbesondere ab 1969, nachdem Haydar Aliyev an die Macht kam, machte die ASSR in den Bereichen der Ölindustrie, der Petrochemie, des Maschinenbaus, der Textilindustrie, der Schwerindustrie und vielen anderen Bereichen große Fortschritte.

Am 18. Oktober 1991 verabschiedete der Nationalrat von Aserbaidschan die Verfassungsakte über die Staatsunabhängigkeit und begann damit die Ära der Dritten Republik. Der Weg von der Sowjetherrschaft zur Unabhängigkeit wurde durch eine Reihe von blutigen Ereignissen – „Schwarzer Januar“, militärische Auseinandersetzung mit Armenien um die aserbaidschanische Region-Berg-Karabach und Chodschaly-Massaker – begleitet.

Aserbaidschan ist heute ein moderner Staat und das wirtschaftsstärkste Land in der südkaukasischen Region. Die Wirtschaft des südkaukasischen Landes bietet günstige Investitionsbedingungen für ausländische Investoren. Aserbaidschan unterhält in vielen Bereichen enge Zusammenarbeit mit der Republik Österreich und ist interessiert daran, bilaterale Beziehungen auszubauen.

Die strategisch vorteilhafte geografische Lage ermöglicht es Aserbaidschan, die wichtigen Handelsverbindungen zwischen Asien und Europa, sowie die zwischen dem Norden und dem Süden des Kontinents zu profitieren. Um die historische Seidenstraße wiederzubeleben, transformierte die aserbaidschanische Regierung den neuen Hafen von Baku zu einen internationalen Verkehrsknotenpunkt am Kaspischen Meer. Rund um den internationalen Hafen von Baku wird eine Freihandelszone mit einem eigenen autonomen Rechtssystem geschaffen, in der Investoren einzigartig günstige Bedingungen geboten werden.

Auf internationaler Ebene ist Aserbaidschan unter Präsident Ilham Aliyev zunehmend als verlässlicher Partner anerkannt, der zur europäischen Energiesicherheit beiträgt, überregionale Wirtschaftsprojekte vorantreibt und die südkaukasische Region zur Zusammenarbeit mit und Integration in europäische, asiatische und globale Märkte bewegt. Aserbaidschan als Vorsitzender der Blockfreien Bewegung initiierte bedeutende Entwicklungsprojekte und trug zur Sicherheit und Stabilität in seiner Nachbarschaft bei.

Aserbaidschan ist wirtschaftlich und politisch noch nie so stark wie heute. Das aserbaidschanische Volk ist stolz auf die bisherigen Errungenschaften und den irreversiblen Weg zur Stärkung der Unabhängigkeit des Landes.

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