FCG-Wien begrüßt die Sozialpartner-Einigung über die Kurzarbeit

Landesvorsitzender Thomas Rasch: „Mit der Verlängerung um drei Monate können viele Arbeitsplätz gerettet werden!“

Wien (OTS) - „Dass sich die Sozialpartner auf Bundesebene über eine Verlängerung der Corona-Kurzarbeit um drei Monate geeinigt haben, ist für viele Unternehmen, vor allem auch im Dienstleistungsbereich und die dort zahlreichen Beschäftigten, ein wichtiger Rettungsanker“, wie der Wiener FCG-Landesvorsitzende Thomas Rasch erklärt. Immer noch hätten zahlreiche Betriebe ernsthafte Schwierigkeiten in Folge des Corona-Shutdowns und würden dringend wirksame Überbrückungshilfen benötigen.

Die meisten in Wien

Die Kurzarbeit sei jedenfalls eine solche Hilfe, mit der zahlreiche Arbeitsplätze gerettet werden könnten. „Die Bundesregierung ist nun gefordert, die Sozialpartner-Einigung auch rasch umzusetzen, um den über 1 Million von Kurzarbeit betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern – die meisten davon in Wien – auch wirksam helfen zu können“, meint Rasch. Ohne Kurzarbeit hätten viele von ihnen den Arbeitsplatz überhaupt verloren. Kurzarbeit würde außerdem bedeuten, dass das Einkommen der Betroffenen zu etwa 80 bis 90 Prozent erhalten und damit die Existenz ihrer Familien gesichert bleibt.

Mehr Sicherheit

„Die Einigung der Sozialpartner bringt nun auch mehr Sicherheit. Die tatsächlich geleistete Arbeit muss demnach auch voll bezahlt werden. Ab 1. Juni gilt, wer mehr arbeitet bekommt entsprechend mehr Geld“, erklärt Thomas Rasch die Einigung. Erfahrung aus der AK-Rechtsberatung hätten gezeigt, dass viele Beschäftigte nicht wussten, um wie viele Stunden ihre Arbeitszeit verringert worden war, wie lange die Vereinbarung gelten sollte und wie viel Geld ihnen dafür zustehen müsste. Auskünfte darüber gibt die AK-Rechtsberatung.

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