Online-Befragungen zum Thema Wissenschaft: Mehr als 1.600 haben teilgenommen

LH Mikl-Leitner: Ergebnisse sind Bestätigung und Auftrag zugleich

St. Pölten (OTS/NLK) - Mitte Februar gab Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner den Startschuss zur Entwicklung eines neuen Forschungs-, Technologie- und Innovationsprogramms (FTI-Programm) für Niederösterreich. Dieser Startschuss erfolgte mit zwei Online-Befragungen, die sich zum einen an die Forscherinnen und Forscher und zum anderen an die Bevölkerung richteten. Insgesamt folgten über 1.600 Personen dem Aufruf, an dieser Befragung teilzunehmen. „Ich möchte mich bei jeder und jedem für die Teilnahme bedanken. Wir nehmen diese Ergebnisse ernst und werden diese direkt in die Entwicklung unseres neuen FTI-Programms einfließen lassen“, verspricht Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Die Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung zeigen, dass die Themen Wissenschaft und Forschung großes Interesse hervorrufen: Drei Viertel der Befragten interessieren sich für Wissenschaft und Forschung, wobei speziell Medizin, Naturwissenschaft und Forschungen zum Klimawandel als interessanteste Themenbereiche bewertet wurden. Sehr positiv bewertet wird auch Niederösterreich als Wissenschaftsstandort: So beurteilen knapp 70 Prozent der Befragten Niederösterreich als guten Standort für Wissenschaft und Forschung. „Wir wollen auch weiterhin in die Bereiche Wissenschaft und Forschung investieren. Es freut mich, dass die Bevölkerung diesen Weg auch bestätigt. So sehen über 75 Prozent der Befragten die Förderung von Wissenschaft und Forschung als sehr wichtige Aufgabe der niederösterreichischen Politik. Dieser Beurteilung wollen und werden wir auch Folge leisten“, zeigt sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner überzeugt.

Als sehr wichtig werden auch schulische und außerschulische Programme im Bereich der Wissenschaftsvermittlung beurteilt: So sind knapp 85 Prozent der Befragten der Meinung, dass Wissenschafterinnen und Wissenschafter verstärkt in Schulen eingeladen werden sollen, Schülerinnen und Schüler verstärkt praktische Forschungsprojekte umsetzen sollen und dass Wissenschaftseinrichtungen im Rahmen der Schulzeit öfter besucht werden sollten. Drei von vier Befragten finden außerschulische Programme wichtig, und vier von fünf fordern deren Ausbau. „Es zeigt sich, dass wir mit unseren Maßnahmen im Bereich der Wissenschaftsvermittlung, wie beispielsweise der Science Academy, auf einem guten Weg sind. Wir orten aber auch den Wunsch, dass wir noch mehr Angebote in diesem Bereich schaffen sollen. Diesem Wunsch werden wir auch entsprechen“, versichert Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. So wird es in einem ersten Schritt, auch um eine Alternative zu den auf Grund der Corona-Epidemie verschobenen Programmen zu bieten, ein Webinar-Angebot im Rahmen der Initiative „Jugend forscht digital!“ geben. Nähere Informationen dazu sind unter noe.gv.at/wissenschaft zu finden.

Ein großes Ziel der niederösterreichischen Wissenschaftspolitik ist es, den Wissenschafterinnen und Wissenschaftern bestmögliche Rahmenbedingungen zu bieten. In der Befragung der Forscherinnen und Forscher bestätigt die wissenschaftliche Community diesen eingeschlagenen Weg auf eindrucksvolle Art und Weise: Acht von zehn Befragten beurteilen den Wissenschaftsstandort Niederösterreich als sehr gut oder gut. Es gab aber auch viele Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Wissenschaftsstandortes und für die zukünftige Ausrichtung der niederösterreichischen Förderinstrumente für Wissenschaft und Forschung. All diese Ergebnisse sind eine wichtige Grundlage für die Neuaufstellung des FTI-Programms.

Das bisherige FTI-Programm beurteilen 75 Prozent der Befragten als positiv. Besonders erfreulich ist auch die Bereitschaft der Community, an Citizen-Science-Projekten mitzuwirken. „Dass 84 Prozent der Wissenschafterinnen und Wissenschafter angaben, dass sie sich ein Forschungsprojekt mit einer Beteiligung der Bevölkerung vorstellen können, freut mich ganz besonders“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Einen genaueren Einblick in die Studienergebnisse erhält man unter noe.gv.at/wissenschaft.

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