Grüne/Reimon: Österreich wird europäische Investitionen und Hilfen unterstützen

Grüne werden in konservativem Streit vermitteln

Wien (OTS) - „Um aus der Corona-Krise zu kommen braucht Europa ein schnelles Investitionsprogramm. Ein langwieriger Streit zwischen den konservativen KanzlerInnen von Deutschland und Österreich und ihren jeweiligen Verbündeten wäre nicht hilfreich und muss vermieden werden. Die Grünen vermitteln und streben eine gemeinsame Lösung an. Wir müssen gleichzeitig die Krankheit besiegen, Arbeitsplätze sichern und die Wirtschaft ökologisch neu starten“, so Michel Reimon, Europasprecher des Grünen Nationalratsklubs.


Der Plan von Angela Merkel und Emmanuel Macron ist ein großer erster Wurf, aber weder ökologisch noch sozial genug. Und es ist schon wieder ein Vorpreschen von großen nationalen Regierungen. Natürlich nicken andere Regierungen das nicht ab und antworten jetzt mit eigenen Entwürfen, aber es muss auch schnell vermittelt werden. Das kann die Europäische Kommission, die das im Hintergrund auch intensiv macht und schon nächste Woche ein eigenes Konzept vorlegen will. Die Grünen in mehreren europäischen Regierungen unterstützen das aktiv.

„Österreichs Wirtschaft ist eng mit den Nachbarländern im Süden und Osten verflochten. Wer Italien hilft, hilft Österreich. Wenn in Norditalien nicht investiert wird, werden wir es auch in Kärnten und Tirol bei den Arbeitslosenzahlen sehen. Es ist Selbsthilfe für unsere Wirtschaft, wenn die EU schnelle Hilfszahlungen leistet. Deshalb muss eine Blockade zwischen konservativen RegierungschefInnen vermieden werden, ein wenig Mut und europäische Solidarität wird allen Beteiligten nicht schaden“, so Reimon freundlich aufmunternd zum Abschluss.

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