Hammerschmid: Ohne Bildungsmilliarde droht Schulkrise im Herbst

Wien (OTS/SK) - Die heute von der Statistik Austria veröffentlichten Zahlen zu Bildung belegen wie dringend notwendig die von der SPÖ geforderte Bildungsmilliarde und ein Corona-Schulpaket sind, erklärte SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid am Mittwoch. „Es zeigt sich einmal mehr, dass die Bildungsschere weiter aufgeht, dass Bildung immer noch vererbt wird und dabei sind die Effekte der Corona-Krise noch gar nicht berücksichtigt. Wenn nicht rasch gehandelt wird, droht im Herbst eine Bildungs- und Schulkrise“, warnte Hammerschmid. ****

Die SPÖ-Bildungssprecherin erneuerte daher ihre Forderung nach einem umfassenden Corona-Schulpaket, das eine Bildungsmilliarde unter anderem für Digitalisierung, Förderunterricht, Sommerschulen und Ferienbetreuung sowie Inklusionsmaßnahmen vorsieht. Es geht jetzt darum das Schulsystem zukunftsfit zu machen. Hammerschmid verwies darauf, dass fast ein Viertel der Schülerinnen und Schüler während der Corona-Krise nicht für die PädagogInnen erreichbar war, weil sie über keine eigenen digitalen Endgeräte verfügen. Das bedeutet, dass es einen enormen Förderbedarf bei der Rückkehr in die Schulen gibt. All diese Notwendigkeiten werden im Budget, das nächste Woche im Parlament diskutiert wird, nicht einmal ansatzweise abgebildet. „Wenn wir eine Schulkrise im Herbst vermeiden wollen, muss aber entschlossen und rasch, das heißt jetzt, gehandelt werden“, schloss die SPÖ-Bildungssprecherin. (Schluss) up/mp/pp

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