ORF-III-Konzertreihe „Wir spielen für Österreich“: Aktualisiertes Programm für „Mozart@home“ aus der Stiftung Mozarteum

Camerata Salzburg und Mozarteumorchester begleiten u. a. Villazón, Crebassa und Ottensamer; außerdem: musikalischer Gruß von Barenboim aus Berlin

Wien (OTS) - Am Sonntag, dem 24. Mai 2020, wird die von ORF III initiierte Reihe „Wir spielen für Österreich“ mit dem glanzvollen Konzert „Mozart@home“ in Zusammenarbeit mit der Stiftung Mozarteum Salzburg fortgesetzt. „Erlebnis Bühne LIVE“ und die Klassikplattform fidelio (www.myfidelio.at) übertragen das hochkarätig besetzte Ereignis um 20.15 Uhr, das ganz im Zeichen des weltberühmten Komponisten und seiner Geburtsstadt Salzburg steht. fidelio plant außerdem einen umfangreichen Themenschwerpunkt zur Stiftung Mozarteum mit zahlreichen Archivschätzen der vergangenen Jahre. 3sat sendet eine Aufzeichnung des Abends aus dem prunkvollen Großen Saal des Mozarteums, der angereichert ist mit Zuspielungen von bedeutenden Mozart-Schauplätzen, am Samstag, dem 8. August, im Rahmen eines musikalischen Thementages.

Neben den bereits angekündigten gesanglichen Darbietungen von Rolando Villazón, Marianne Crebassa, Andrea Carroll, Rafael Fingerlos und des Bachchors Salzburg sowie instrumentalen Auftritten von Klarinettist Daniel Ottensamer, Hornist Radovan Vlatković, weiters Violinist Emmanuel Tjeknavorian und Pianist Julius Zeman, die beide gemeinsam auf Originalinstrumenten Mozarts spielen werden, konnte Starpianist und Dirigent Daniel Barenboim für eine musikalische Grußbotschaft aus Berlin gewonnen werden. Er spielt den 2. Satz aus der Klaviersonate KV 330. Weiters ist Nachwuchstalent Marie Sophie Hauzel mit einem Satz des Klavierkonzerts in A-Dur KV 414 zu erleben. Die Darbietung des 3. Satzes aus Mozarts letztem Klavierkonzert KV 595 musste Starpianist Rudolf Buchbinder aus terminlichen Gründen absagen. Einen besonderen Auftritt bei „Mozart@home“ hat der Schauspieler und langjährige Salzburger „Jedermann“ Cornelius Obonya, der in Mozarts Geburtshaus aus den berührenden Briefen Mozarts an Vater Leopold lesen wird.
Großteils werden die Solistinnen und Solisten des Abends von Musikerinnen und Musikern der Camerata Salzburg und des Mozarteumorchesters Salzburg in musikalischer Einrichtung von Shane Woodborne begleitet.

Das Konzertprogramm im Überblick

Den Mozart-Abend eröffnen Andrea Carroll, Marianne Crebassa und Rafael Fingerlos mit dem Terzett „Soave sia il vento“ aus dem Mozart-Da Ponte-Klassiker „Così fan tutte“. Nach einem Satz aus Mozarts Hornquintett KV 407, interpretiert von Hornist Radovan Vlatković und Streichern der Camerata Salzburg und des Mozarteumorchesters Salzburg, sowie der musikalischen Videobotschaft Daniel Barenboims, sind der Salzburger Bariton Rafael Fingerlos und die US-amerikanische Sopranistin Andrea Carroll mit dem Duett „La cì darem la mano“, aus „Don Giovanni“ zu erleben. Nach dem 2. Satz aus Mozarts berühmten Klarinettenquintett KV 581, dargeboten von Daniel Ottensamer und Streichern der Camerata Salzburg und des Mozarteumorchester Salzburg, singt die französische Mezzosopranistin Marianne Crebassa „Parto, ma tu ben mio” aus der letzten Mozart-Oper „La clemenza di Tito“. Begleitet wird sie von Daniel Ottensamer und den Musikern von Camerata Salzburg und Mozarteumorchester, die auch beim Auftritt von Nachwuchspianistin Marie Sophie Hauzel mit einem Auszug des Klavierkonzerts in A-Dur KV 414 musizieren. Weiters interpretiert Rolando Villazón die Arie des Don Ottavio „Il mio tesoro intanto“. Der Bachchor Salzburg schließt im Konzertsaal mit einer A-cappella-Version des „Ave verum corpus“.

Während der Intendant der Mozartwoche Rolando Villazón durch das Programm im Konzertsaal führt, meldet sich Barbara Rett u. a. vor dem Wohnhaus Mozarts, in dessen „Tanzmeistersaal“ Emmanuel Tjeknavorian und Julius Zeman mit einer musikalischen Darbietung des Rondo aus der Haffner-Serenade KV 250 auf Mozarts Geige und Hammerklavier aufwarten. Weitere Schauplätze sind das Geburtshaus Mozarts, in dem Schauspieler Cornelius Obonya aus den berührenden Briefen Mozarts an Vater Leopold lesen wird, außerdem das Zauberflötenhäuschen im Bastionsgarten des „alten“ Mozarteums, das Mozart-Denkmal sowie der Mozartsteg.

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