Haimbuchner fordert Ende des Gastro-Rauchverbots: „Betriebe brauchen in der Krise größtmögliche unternehmerische Freiheit“

Forderung nach Rückkehr zur Wahlfreiheit für Wirte und Gäste

Linz (OTS) - Der stv. Bundesparteiobmann der FPÖ und stv. Landeshauptmann von Oberösterreich, Dr. Manfred Haimbuchner, äußerte sich am Mittwoch in einer Pressekonferenz zur aktuellen Situation der Gastronomie in Österreich. Neben Kritik an der Bundesregierung, die sich vor allem auf die in vielerlei Hinsicht mangelhafte Allokation von Finanzhilfen für Gastronomen bezieht, betont Haimbuchner auch die Notwendigkeit, von der allgemeinen Verbotskultur und Überregulierung von Unternehmertum Abstand zu nehmen:

„Die einzige Möglichkeit, die Gastronomie wirklich zu beleben, ist die Wiedereinführung der Entscheidungsfreiheit für die Wirte über das Rauchen in der Gastronomie. Wirte und Gäste sollen selbst entscheiden, ob sie ein Raucherlokal betreiben bzw. besuchen oder nicht. Wenn es die Bundesregierung mit ihrem Konzept der ‚neuen Normalität‘ ernst meint, dann darf man die Uhren jetzt nicht einfach zurückdrehen wollen, sondern muss sich grundsätzlich mit einer Erweiterung der Wahl- und Entscheidungsfreiheit für Bürger und Unternehmer auseinandersetzen. Das gilt auch für den eigenverantwortlichen Umgang mit Tabak- und Nikotinprodukten aller Art.“

Haimbuchner betont auch, dass die zehntausenden Gastronomiebetriebe in Österreich, an denen wiederum ein Vielfaches an familiären Existenzen hängt, jetzt die größtmögliche unternehmerische Freiheit brauchen, um wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen. „Jetzt, da erste Wirtshäuser auf Grund ausbleibender Gäste bereits wieder zusperren müssen, ist es auch aus ökonomischen Überlegungen heraus unverzichtbar, die Rückkehr zur Wahlfreiheit für Wirte und Gäste zu ermöglichen und sich von dem umsatzschädigenden allgemeinen Rauchverbot in dieser Form zu verabschieden“, so der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann abschließend.

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