Verteidigungsministerin Tanner auf Truppenbesuch in Tirol

Tanner: „Ich bedanke mich bei den Einsatzorganisationen und unseren Soldaten für die gute Zusammenarbeit.“

Innsbruck (OTS) - Am Dienstag, 19. Mai 2020, besuchte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner gemeinsam mit Landeshauptmann Günther Platter die Soldatinnen und Soldaten in Tirol. Der Besuch begann am höchstgelegenen Truppenübungsplatz Österreichs, in der Wattener Lizum. Der Kommandant der 6. Gebirgsbrigade, Brigadier Hans Gaiswinkler, informierte Ministerin Tanner über das Einsatzspektrum der Brigade. Am Truppenübungsplatz findet derzeit auch die Endphase der Einsatzvorbereitung der 2. Jägerkompanie des Jägerbataillons Tirol statt. Diese Milizkompanie hat sich hier zwei Wochen auf den am Mittwoch beginnenden Einsatz vorbereitet.

Am frühen Nachmittag besuchte Verteidigungsministerin Tanner gemeinsam mit Landeshauptmann Platter die Assistenzsoldaten in der Standschützen-Kaserne. Derzeit unterstützen rund 550 Soldatinnen und Soldaten die Behörden und Organisationen in Tirol bei der Bewältigung der Corona-Lage. Im persönlichen Gespräch konnten sich die Bundesministerin und der Landeshauptmann von der Motivation und Professionalität der eingesetzten Soldaten überzeugen. Die gute Zusammenarbeit zwischen Behörden, Organisationen und dem Österreichischen Bundesheer in Tirol wurde bei den Gesprächen besonders betont.

„Ich bin von der Professionalität und der Motivation der eingesetzten Soldatinnen und Soldaten und den zivilen Einsatzorganisationen sehr beeindruckt. Gemeinsam sorgen wir für den Schutz und die Sicherheit der österreichischen Bevölkerung. Es ist mir ein besonderes Anliegen, mich bei den Einsatzorganisationen für die gute Zusammenarbeit und bei allen für ihre erbrachten Leistungen herzlich zu bedanken, ich bin sehr stolz auf sie“, so Verteidigungsministerin Tanner.

Im Grenzgebiet zwischen Tirol und Italien, dem Brenner, machten sich Ministerin Tanner und Landeshauptmann Platter ein Bild vom Einsatz der Soldaten. Aktuell findet gerade die Übergabe der Einsatzaufgaben von jenen Grundwehrdienern, deren Dienstzeit um zwei Monate verlängert wurde („Aufschubpräsenzdiener/APD“), an die Milizsoldaten statt. Ab 20. Mai werden sowohl die Aufträge der Gesundheitsbehörde zur Eindämmung des Coronavirus als auch die Aufträge der Landespolizeidirektion zur Verhinderung von illegaler Migration durch die Miliz wahrgenommen. Ende Mai rüsten die abgelösten APD-Grundwehrdiener ab.

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