Wiener FPÖ fordert 70 Millionen Euro für den Sport in der Stadt

Freiheitliche misstrauen Sport- und Gesundheitsstadtrat Hacker

Wien (OTS/RK) - Auf dass die „1.400 Sportvereine“ in Wien nicht länger „in der Luft hängen“, fordert die Wiener FPÖ eine sofortige Geldspritze. Insgesamt sieben diesbezügliche Forderungen haben FPÖ-Vizebürgermeister Dominik Nepp, Gemeinderat und freiheitlicher Sportsprecher Nemanja Damnjanovic sowie der blaue Nationalratsabgeordnete Martin Graf – der selbst Präsident eines Wiener Sportvereins ist – heute, Dienstag, an die Stadtregierung gestellt.

Um den Amateursportvereinen in der Stadt zu helfen, fordern die Wiener Freiheitlichen unter anderem eine Rückerstattung der bezahlten Sportplatzmieten für das laufende Jahr sowie ein Streichen der Mieten bzw. Pachten für das restliche Jahr 2020; einen Zuschuss für laufende Fixkosten; einen Verlustausgleich auf fehlende Einnahmen, etwa aus dem Kantinenbetrieb – sowie Finanz-Zuschüsse an Wienerinnen und Wiener, die sich den Sportvereinskostenbeitrag für ihre Kinder wegen der Corona-Krise nicht leisten könnten.

Die Stadt Wien habe im April ein „Sportpaket“ in Höhe von 2,5 Millionen Euro vorgestellt; davon sei bislang „kein Euro geflossen“, so die FPÖ. Der Betrag sei außerdem zu wenig – „für Wien braucht es 70 Millionen Euro“, wobei es nachrangig sei, ob das Geld vom Bund oder der Stadt komme.

Misstrauensantrag im Stadtparlament

Der für den Sport zuständige Stadtrat Peter Hacker (SPÖ) genießt nicht länger das Vertrauen der Wiener Blauen. Für die kommende Sitzung des Wiener Gemeinderats kündigte Vizebürgermeister Nepp einen Misstrauensantrag gegen Hacker an – dieser beziehe sich neben dem Sport auf die Gesundheitsagenden des Stadtrats. Die Mehrzahl der aktuellen Corona-Infektionen in Wien sei auf das „Asylquartier Erdberg“ zurückzuführen – „aus einem Asylchaos wird ein Corona-Chaos“, sagte Nepp.

Weitere Informationen: Rathausklub der FPÖ Wien, Pressestelle, Tel. 01/4000-81746.

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