NEOS: Angst und Bange statt langer Schlange! Ungewissheit in der Nachtgastronomie muss beendet werden!

Task Force Nachtgastronomie erarbeitet Maßnahmenkatalog

Wien (OTS) - Konkrete Zeitpläne und Konzepte zur Öffnung von Clubs und Diskotheken fehlen bislang. Der Unmut der Unternehmer_innen in der Nachtgastronomie wird immer hörbarer. „Allein in der Wiener Nachtgastronomie arbeiten normalerweise über 24.000 Menschen und erwirtschaften einen Jahresumsatz von über einer Milliarde Euro. Diese Menschen brauchen endlich eine Perspektive“, so Markus Ornig, Wirtschaftssprecher der NEOS Wien.

Öffnung der Nachtgastronomie, um illegalen Partys vorzubeugen

„Es ist völlig unverständlich, warum ein gesamter Wirtschaftszweig sowohl seitens der Bundesregierung als auch der Wiener Stadtregierung in der Kommunikation und in der aktiven Bewältigung der Krise komplett ausgespart wird!“, fasst Sepp Schellhorn, Wirtschaftssprecher der NEOS die aktuelle Situation zusammen. Auch Joachim Natschläger, der in der Wiener Innenstadt mehrere Diskotheken betreibt, sieht dringenden Aufholbedarf: „Im internationalen Vergleich sind andere Länder, die ähnlich von der Pandemie betroffen sind, schon viel weiter. Junge Leute werden sich auf Dauer nicht vom Feiern abhalten lassen. Im Gegensatz zu illegalen Privatpartys können Nachtgastronomiebetriebe mit modernen Mitteln wie Apps, die Zugangsbeschränkungen regeln und die strikte Einhaltung der behördlichen Vorgaben gewährleisten.“

„Task Force Nachtgastronomie“ erarbeitet konkrete Forderungen an die Politik

In einer von Sepp Schellhorn und Markus Ornig geleiteten überparteilichen Initiative mit namhaften Nachtgastronom_innen* wurden konkrete Forderungen an die Regierung erarbeitet:

  • Sofortiges Ende der Nicht-Kommunikation in Richtung der Nachtgastronomie seitens der Politik
  • Schrittweise Öffnung der Nachgastronomie unter Einhaltung aller vorgegebenen Regeln (Hygiene, Zutrittskontrolle etc..)
  • Klassifizierung der nachtgastronomischen Betriebe in drei Cluster nach Größe, mit individuellen Regelungen
  • Bundesweite Förderung nach dem Vorbild der Clubkulturförderung in Berlin
  • Fonds zur Haftungsübernahme der Mieten für Lokale und Betriebsstätten bis zum Vollbetrieb
  • Zusammenlegung der Bilanzen für die Jahre 2019 und 2020
  • Möglichkeit zur raschen und unbürokratischen Änderung der Betriebsanlagengenehmigung (etwa bei Adaptierung der Öffnungszeiten)
  • zeitlich begrenztes Schutzverfahren für von der Insolvenz gefährdete Nachtgastronomiebetriebe (wird in der Slowakei schon umgesetzt)
  • Im Ernstfall Implementierung der „Freeze-Lösung“ (Einfrieren aller Zahlungen für 365 Tage)

* Teilnehmer Task Force:

Joachim Bankel – Gastronom, Clubbetreiber, Eventmanager

Joachim Natschläger – Gastronom und Clubbetreiber

Martin Fritz – Gastronom und Diskothekenbetreiber

Ossi Held – Gastronom und Clubbetreiber

Gregor Imhof – Gastronom und Clubbetreiber

Martin Sönmezay – Gastronom und Clubbetreiber

Thomas Gschwandner – Gastronom und Hotelier

Reinhard Rauch – Gastronom und Hotelier und Clubbetreiber

Daniel Haidenreich – Gastronom und Clubbetreiber

Christopher Tiefenthaler – Gastronom und Eventmanager

Oscar Szemes – Gastronom und Weinhändler

Eugen Wolff - Clubbetreiber

Oliver Pusswald – Eventmanager

Stefan Ratzenberger – Rechtsanwalt

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Neos – Klub im Wiener Rathaus
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