„WELTjournal“ über „Griechenland – Corona und das Flüchtlingslager“

Am 20. Mai um 22.30 Uhr in ORF 2; danach: „Athen Blues – Griechenland nach der Krise“

Wien (OTS) - Im berüchtigten Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos macht sich Panik breit. 20.000 Menschen leben hier auf engstem Raum, Abstand halten ist nicht möglich. Auch regelmäßiges Händewaschen ist nicht möglich, da es kaum fließendes Wasser gibt. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Patricia Pawlicki – zeigt dazu am Mittwoch, dem 20. Mai 2020, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Griechenland – Corona und das Flüchtlingslager“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation „Athen Blues – Griechenland nach der Krise“.

WELTjournal: „Griechenland – Corona und das Flüchtlingslager“

Das Versprechen einiger europäischer Länder, zumindest die Kinder und Jugendlichen aus dem griechischen Flüchtlingslager Moria zu holen, ist in der Corona-Krise bis auf wenige Ausnahmen untergegangen. Die Helfer/innen in dem überfüllten Flüchtlingslager stehen unter enormem Druck. Aktivistinnen und Aktivisten aus Deutschland und Dänemark versuchen, die Flüchtlinge aus der Ferne zu unterstützen. Sie nähen im Eiltempo Schutzmasken, die im Lager verteilt werden können. Außerdem haben sie den Menschen in Moria in Video-Workshops beigebracht, ihren Alltag selbst filmisch zu dokumentieren. Diese Video-Tagebücher zeigen, dass ein Schutz der Flüchtlinge vor dem Virus unter den katastrophalen Bedingungen in dem überfüllten Lager nicht gewährleistet werden kann.

WELTjournal +: „Athen Blues – Griechenland nach der Krise“

„Wir haben den Griechen viel abverlangt – zu viel“, sagte der frühere Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem nach dem Ende des EU-Rettungsschirms. Im Gegenzug für Milliardenkredite musste Griechenland drastische Sparvorgaben der EU umsetzen: Kürzung der Pensionen und Gehälter, Kürzung der Sozialausgaben, Steuererhöhungen, Verkauf von Staatseigentum, Privatisierung der Infrastruktur wie Gasversorgung, Häfen und Flughäfen. „WELTjournal +“ unternimmt einen Spaziergang durch Athen und besucht Politiker/innen, Künstler/innen, Aktivistinnen und Aktivisten und einfache Bürger/innen. Sie erzählen, wie sehr sich Griechenland in den Jahren der Krise und der Entbehrungen verändert hat und wie tiefgreifend die griechische Gesellschaft und Kultur erschüttert wurden.

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