NEOS: Geld für Kurzarbeit muss endlich bei den Unternehmer_innen ankommen

Gerald Loacker: „Es bringt nichts, die Mittel für die Kurzarbeit alle 14 Tage zu erhöhen, wenn kein Geld fließt.“

Wien (OTS) - Mit Unverständnis reagiert NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker auf die heutige Regierungs-Pressekonferenz zur Kurzarbeit. „Die Arbeitsministerin rechnet die Fehler ihres eigenen Modells vor: Es sind erst 273 Millionen Euro der Kurzarbeit ausbezahlt. Das sind gerade einmal zwei Prozent der Gesamtsumme. Das Geld muss endlich bei den Unternehmerinnen und Unternehmern angekommen.“ Die angekündigte Aufstockung der Mittel sei für viele Betroffene ein Schlag ins Gesicht, so Loacker. „Es bringt nichts, die Budgetmittel für Kurzarbeit alle 14 Tage um Milliarden zu erhöhen, wenn die Hilfe bei den Betrieben nicht ankommt. Vielen geht jetzt die Liquidität aus. Die Unternehmen brauchen Lösungen statt Pressekonferenzen.“ Loacker schlägt daher vor, die Zahlungen der Kurzarbeitsbeihilfe an die Betriebe mit 70% zu akontieren.

In manchen Branchen werde die Kurzarbeit zur Falle. „Wer etwa im Messebau oder im Reisebusgeschäft tätig ist, hat keine Aussicht auf eine Besserung der Lage. Solche Firmen wurden in die Kurzarbeit gelockt und können gar nicht auf Normalbetrieb zurückkehren, weil die Umsätze durch die Verordnungen der Regierung monatelang auf null gesetzt sind.“ Diesen Branchen helfe auch die Verlängerung der Kurzarbeit nicht weiter, so Loacker abschließend.

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