NEOS: Corona-Krise nicht für Wahlkampf-Geplänkel missbrauchen

Helmut Brandstätter: „Die Bürgerinnen und Bürger haben sich ein weitsichtiges Vorgehen der Regierung verdient – keine Grabenkämpfe zwischen Wien und Bund.“

Wien (OTS) - „Die aktuelle Krise ist eine der schwierigsten Situationen, in der sich diese Republik je wiedergefunden hat. 1,8 Millionen Menschen sind in Kurzarbeit oder arbeitslos, viele Unternehmerinnen und Unternehmer stehen vor den Trümmern ihrer Existenz: Die Regierung muss sich ihrer Verantwortung bewusst sein und weitsichtig agieren“, so NEOS-Abgeordneter Helmut Brandstätter. „Stattdessen legt Innenminister Nehammer heute in einer Pressekonferenz eine Art Wahlkampfauftakt für die Wien-Wahl hin, in der er alte Grabenkämpfe zwischen Wien und Bund anstachelt. Das ist schlicht unverantwortlich den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber, die die strengen Maßnahmen gegen Corona mitgetragen und ein Recht auf transparente Information haben.“

Verwundert zeigt sich Brandstätter auch über die unterschiedlichen Regelungen zur Grenzöffnung: „Die Grenze zu Bayern wird geöffnet, die Grenze zu Slowenien aber nicht, obwohl Slowenien niedrigere Infektionszahlen hat? Auch hier scheint Populismus vor Evidenz zu gehen. Es gibt keinen ersichtlichen Grund, diese beiden Nachbarstaaten unterschiedlich zu behandeln. Ich erwarte mir von der Regierung volle Transparenz, wie sie solche Entscheidungen trifft und die Veröffentlichung ihrer Protokolle und Datenlage.“

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