Kucher zu Causa Ischgl: Gesundheitsministerium hätte mehr tun müssen

Nationaler Krisenkoordinator hat an allen Ecken und Enden gefehlt

Wien (OTS/SK) - Immer deutlicher wird das Fehlverhalten der Behörden in der Causa Ischgl. So wurde nun bekannt, dass es einen Erlass des Gesundheitsministeriums gegeben hat, der eine Quarantäne erfordert hätte. Dieser Erlass wurde schlicht und einfach von den Tiroler Behörden ignoriert. „Aber für mich ist auch klar: Das Gesundheitsministerium hätte zusätzlich zum Erlass aktiv werden müssen. Einfach nur zuschauen und sich jetzt abputzen, das geht gar nicht“, sagt SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher, der dazu eine parlamentarische Anfrage ankündigt. ****

„Der nun bekannt gewordene Sachverhalt des Erlasses vom 28. Februar zeigt einmal mehr, dass ein nationaler Krisenkoordinator an allen Ecken und Ende gefehlt hat“, erklärt Kucher und erinnert daran, dass die Regierung Kurz die von Pamela Rendi-Wagner aufgebaute Sektion für Öffentliche Gesundheit aufgelassen hat. „Es gibt viele offenen Fragen rund um die Causa Ischgl und alle Verantwortlichen wollen sich jetzt abputzen und ihr Versagen jemandem anderen zuschieben – vom Bund zum Land, von dort zur Bezirkshauptmannschaft, von dort zum Bürgermeister, bis am Schluss die Gäste selber schuld sind. Das werden wir nicht zulassen!“, so Kucher. (Schluss) up

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