Halbwidl: Tempo 30 auf Wiedens Favoritenstraße

Bezirksvertretung spricht sich für mehr Verkehrssicherheit aus

Wien (OTS) - Anfang März schlug Wiedens Bezirksvorsteherin (SPÖ), Lea Halbwidl die Erweiterung der Tempo-30-Zone auf die gesamte Favoritenstraße vor. In der wegen der Corona-Sitzung erst gestern nachgeholten Sitzung unterstützte die Bezirksvertretung mit den Stimmen von SPÖ und Grünen einen entsprechenden SPÖ-Antrag. Für die Schienenstraßen im Bezirk beantragte die SPÖ ebenso die Prüfung einer Temporeduktion, wobei auf die Qualität des Öffi-Verkehrs Rücksicht genommen werden soll. Auch dieser Antrag fand mit Zustimmung aus den Reihen von SPÖ, Grünen und NEOS die Mehrheit.

Halbwidl zeigt sich über die Beschlüsse für mehr Verkehrssicherheit erfreut: „Sicherheit hat Vorrang. Bereits im Vorjahr konnten wir die Umsetzung von Tempo 30 in allen Nebenstraßen abschließen“. Bei Tempo 30 kann der Bremsweg eines Autos mehr als halbiert werden. In den Innenstädten Oslos und Helsinkis gilt flächendeckend Tempo 30. 2019 kam dort kein einziger Fußgänger bei Verkehrsunfällen ums Leben.

Die Bezirksvorsteherin plant aber auch weitere Sicherheitsmaßnahmen; „Ich möchte die Geh- und Kreuzungsbereiche fußgängerfreundlicher gestalten. Mit verbesserten Übergängen entlang der Favoritenstraße und optimierten Ampelschaltungen können wir Tempo 30 sinnvoll ergänzen.“ Baumpflanzungen sind in der Favoritenstraße wegen des unter der Straße verlaufenden U-Bahn-Tunnels kaum möglich, Geprüft wird aber, in den Straßeneinmündungen der Quergassen zusätzliche Pflanzungen im Straßenraum zu schaffen. „Sobald es die Situation wieder zulässt, möchte ich in BürgerInnengesprächen vor Ort konkrete Gefahrenstellen und mögliche Lösungen besprechen und dann gemeinsam mit der Stadt so schnell als möglich umsetzen.“

Ein besonderes Anliegen ist der Bezirksvorsteherin die Verbesserung des Kreuzungsbereichs zur Theresianumgasse. „Seit Dezember 2019 arbeiten die ExpertInnen an konkreten Vorschlägen. Wir brauchen dort dringend eine Lösung.“ In der gestrigen Sitzung wurde das Vorhaben nochmals bekräftigt. „Gemeinsam können wir die Favoritenstraße fußgänger- und anwohnerfreundlicher machen“, zeigt sich Halbwidl zuversichtlich.

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