Budget – SPÖ-Vogl fordert mehr Mittel für staatlich anerkannte Schuldnerberatungen

Wien (OTS/SK) - „Die aktuelle Krise bringt Menschen, die geringen finanziellen Spielraum haben oder laufende Kredite zurückzahlen müssen, in arge Bedrängnis. Umso wichtiger sind kostenlose, staatlich anerkannte Schuldnerberatungsstellen, die hier Beratung bieten. Aber laut dem aktuellen Budget wird das Budget für Schuldnerberatungsstellen weniger statt mehr. Das geht in die völlig verkehrte Richtung. Die von der Krise gebeutelten Menschen brauchen Unterstützung und Beratung“, so SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Markus Vogl am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Gestern im Budgetausschuss betonte der zuständige Konsumentenschutzminister noch die zentrale Bedeutung der Schuldnerberatung, gerade angesichts der hunderttausenden Arbeitslosen oder tausenden Unternehmen, die durch die Corona-Krise in finanzielle Nöte geraten sind. Aber die Förderung für den Dachverband beträgt im Jahr 2020 nur 40.000 Euro. Das sind um mehr als 10.000 Euro weniger als im Jahr 2018. „Ich fordere den Minister auf, den schönen Worten auch konkrete Maßnahmen folgen zu lassen, denn zahlungsunfähige Menschen können den Konsum und die Wirtschaft nicht wieder ankurbeln. Also muss hier der Staat auch den Beratungsstellen mehr unter die Arme greifen“, fordert Vogl und hofft, dass bis zum Abschluss der Budgetverhandlungen noch ein Umdenken erfolgt. (Schluss) sl/ls

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