FPÖ – Kaniak: Anschober und Schramböck müssen rasch einen Fünfjahresplan zur Arzneimittelversorgung vorlegen

Wien (OTS) - „Die schwarz-grüne Regierung soll endlich ein klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Österreich und Europa für die Pharmazeutische Industrie und die Herstellung von Medizinprodukten abgeben sowie konkrete Maßnahmen setzen – von ‚reinen Sonntagsreden mit Eigen-PR-Charakter‘ haben wir in den letzten knapp acht Wochen genug gehabt.“ Mit diesen Worten kommentierte heute FPÖ-Gesundheitssprecher NAbg. Mag. Gerhard Kaniak den Umstand, dass Novartis im Tiroler Kundl überlegt, die letzte Penicillin-Produktionsstätte Europas zu schließen.

„Gesundheitsminister Anschober und Wirtschaftsministerin Schramböck müssen nun rasch einen Fünfjahresplan vorlegen, um den Standort Österreich für diesen Wirtschaftszweig attraktiver gestalten zu können. Ein solcher Plan wäre wichtig, damit auch ein neuer Zugang zur Arzneimittelversorgung, der durch die unsinnige Verordnung des Gesundheitsministeriums in die Sackgasse geraten ist, gelegt werden kann. Es kann ja wirklich nicht sein, dass in dieser einzigartigen Corona-Krise Konzerne in Österreich wegen des enormen Preisdrucks noch immer gezwungen sind, sich in Asien und Indien anzusiedeln. Wichtige Produktionen für eine lückenlose Gesundheitsversorgung dürfen nicht mehr ausgelagert werden – das sollte die Regierung wohl aus dieser Corona-Krise gelernt haben“, betonte Kaniak.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004