Wiener NEOS orten "Schikanen" für Gastro-Betriebe auf Wiener Märkten

Wien (OTS/RK) - Die Wiener NEOS sehen einen „unsensiblen“ Umgang des Wiener Marktamts mit den Standlerinnen und Standlern auf Wiener Märkten. Diese Kritik kam heute, Donnerstagvormittag, von NEOS-Gemeinderat Markus Ornig, der gemeinsam mit StandlerInnen zum Medientermin auf den Leopoldstädter Karmelitermarkt geladen hatte. Konkret gehe es um den Betrieb von Schanigärten auf Märkten: Ein Bescheid des Marktamtes an 21 Gastronomiebetriebe auf vier verschiedenen Wiener Märkten habe eine Öffnung der Schanigärten „ausgerechnet“ an Samstagen untersagt. „An diesem Tag werden aufgrund der hohen Besuchsfrequenz rund 50 Prozent des Wochenumsatzes erzielt“, beklagte Ornig.

Der Grund für die „kurzfristigen“ Bescheide sei laut Ornig, dass es wegen der Corona-bedingten Abstandsbestimmungen zu wenig Platz auf den Märkten gebe und die Bauernmarktstandeln den Vorrang gegenüber den Schanigärten bekmmen. „Was ich überhaupt nicht verstehe ist, dass hier nicht der Dialog von Seiten des Marktamts gesucht wird, um individuelle Lösungen für diese doch überschaubare Anzahl von Gastro-Betrieben zu suchen. Gerade jetzt ist es enorm wichtig, die Standler zu unterstützen“, sagte Ornig.

Er kritisiert außerdem, dass „das Marktamt trotz der starken Einbußen die volle Summe für die Schanigärten verlangt“. Hier solle – so wie bei anderen Gastronomiebetrieben in Wien – ebenfalls ein Gebührenerlass für temporäre Schanigärten von Marktstand-BetreiberInnen gelten.

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