Rückblick: „Tag der Weiterbildung“ – erstmals virtuell (13. Mai 2020)

Das „neue Normal“ in der Erwachsenenbildung

  • Wir wollen zeigen, dass wir in der Weiterbildung einen positiven Impuls verspüren und unseren Blick in die Zukunft richten
    Mag. Christian Bayer
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  • An Corona kommt momentan niemand vorbei. Corona >zwingt< uns Arbeiten neu zu denken.
    Mag. Christian Bayer
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  • Wo arbeiten wir? Wie arbeiten wir? Wie kommunizieren wir? „Das beschäftigt die Erwachsenenbildung
    Judith Wallner, MA
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  • Ist es doch die Kernaufgabe von Bildungsanbietern, Menschen mit jenen Skills auszustatten, die gefragt sind. Wir sind ständiger Begleiter von gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen und müssen rasch auf deren Änderungen reagieren. Konsequenterweise müssen wir auch die Erwachsenenbildung neu denken
    Judith Wallner, MA
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Wien (OTS) - Der 12. „Tag der Weiterbildung“ fand heuer erstmals, aufgrund der aktuellen Situation, in einem virtuellen Raum mit rund 100 TeilnehmerInnen statt. „Wir wollen zeigen, dass wir in der Weiterbildung einen positiven Impuls verspüren und unseren Blick in die Zukunft richten,“ so Mag. Christian Bayer, Obmann der Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung. Die Weiterbildungsstudie 2020 wird voraussichtlich im Herbst 2020 präsentiert.

Eröffnet wurde der heurige „Tag der Weiterbildung“ musikalisch vom Duo Sain Mus mit Philipp Erasmus (Gitarre) und Clemens Sainitzer (Cello) und den Worten: „Viel Spaß beim Lernen!“. „Mit musikalischen Klängen wollen wir den virtuellen Raum mit Emotionen füllen“, begrüßte Obmann Mag. Bayer die TeilnehmerInnen. „An Corona kommt momentan niemand vorbei. Corona >zwingt< uns Arbeiten neu zu denken.

"Wo arbeiten wir? Wie arbeiten wir? Wie kommunizieren wir? „Das beschäftigt die Erwachsenenbildung“, ergänzt Judith Wallner, MA, Organisatorin und Co-Moderatorin. „Ist es doch die Kernaufgabe von Bildungsanbietern, Menschen mit jenen Skills auszustatten, die gefragt sind. Wir sind ständiger Begleiter von gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen und müssen rasch auf deren Änderungen reagieren. Konsequenterweise müssen wir auch die Erwachsenenbildung neu denken.“

Thematische Blitzlichter von ExpertInnen

Aber wie sieht dieses „neu“ aus? Was tut sich in der Branche? Wo geht die Reise hin? ExpertInnen haben Einblicke in die Herausforderungen und Erfahrungen im eigenen Berufsalltag gegeben sowie Chancen für den Bildungsbereich der Zukunft aufgezeigt.

ExpertInnen im Überblick (gemäß den Wortmeldungen):

Gemeinsame Erfahrungen auf einen Blick

Auch wenn die ExpertInnen das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet haben, lassen sich doch einige gemeinsame Punkte zusammenfassen:

  • Die Ausbildungsunternehmen haben bereits im Vorfeld Schulungen online angeboten bzw. bereits Zeit in die Entwicklung von Online-Lernplattformen investiert und konnten somit auch rasch die Ausbildungsangebote in den virtuellen Raum verlagern. Auch wurden die digitalen Angebote durchwegs positiv von den Lernenden aufgenommen.
  • Der Umstieg der MitarbeiterInnen auf Home-Office hat reibungslos funktioniert.
  • Die aktuellen Erfahrungen zeigt, dass Wissensinhalte sowohl als Blended-Learning als auch über Online-Angebote vermittelt werden können; auch in Kombination. In der Vermittlung von praxisbezogenen Themen und sozialen Lerninhalten, wird nach wie vor der Austausch mit TrainerInnen im Vordergrund stehen.

Fazit: Diese Krise ist eine Chance, die man positiv für die Gesellschaft nutzen sollte. Weiterbildung schafft immer einen Mehrwert.

Rückfragen & Kontakt:

Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung
Mag. (FH) Christian Bayer, Obmann
christian.bayer@tuv.at
+43 664 60454-8120

Mag. Martin Röhsner, stv. Obmann
m.roehsner@dieberater.com
+43 664 80 44 55 00

Mag. Katharina Tentschert, Presse
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