Hammerschmid: Neue Schulbauten in der Sekundarstufe I als Ganztagsschulen konzipieren

Fokus auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Schulbau legen

Wien (OTS/SK) - Dass der Schulentwicklungsplan (SCHEP) von Bildungsminister Faßmann mit zweijähriger Verspätung endlich präsentiert wurde, nimmt Sonja Hammerschmid heute, Mittwoch, zur Kenntnis. Die SPÖ-Bildungssprecherin erinnerte gegenüber dem SPÖ-Pressedienst daran, dass der letzte Plan 2018 ausgelaufen war und die Vorarbeiten für den aktuellen Schulentwicklungsplan unter Hammerschmids Ära als Bildungsministerin zeitgerecht angelaufen sind . Hammerschmid geht nun davon aus, „dass alle neuen Schulbauten in der Sekundarstufe I, also AHS-Unterstufe, als Ganztagsschulen konzipiert werden“. Der Schulbau hat wesentlichen Einfluss auf das Schulklima und die Lernkultur und gilt deshalb in Fachkreisen als ‚3. Pädagoge‘. Dazu brauche es die entsprechende architektonische Infrastruktur für moderne Pädagogik, adäquat ausgestattete Arbeitsplätze für PädagogInnen, Freizeitaktivitäten und Schulkantinen. Zentral ist für Hammerschmid weiters, dass „der Fokus beim Schulneubau auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung gelegt wird". ****

Bedauerlich findet Hammerschmid, dass im Budget für 2020 keine Mittel für den Schulbau vorgesehen sind. Im aktuellen Budget braucht es jedenfalls noch Nachbesserungen, so Hammerschmid, die auch auf ihre Forderung nach einer Bildungsmilliarde verwies, um den Folgen der Corona-Krise im Bildungsbereich begegnen zu können. „Die Bildungsschere darf durch die Krise nicht weiter aufgehen“, so Hammerschmid, die ihre Forderungen nach der raschen Umsetzung eines Digitalisierungskonzepts mit gratis Endgeräten, Förderunterricht in Hauptfächern und Sommerschulen bekräftigt. (Schluss) ls/up

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