Juraczka/Schlosser: Wohin will die Stadtregierung in der Verkehrspolitik?

Zahlreiche Baustellen offen – Idee der Einfahrtsbeschränkung für Neubau ist „kleingeistig“

Wien (OTS) - „Wohin will diese rot-grüne Stadtregierung in der Verkehrspolitik?“, fragt ÖVP-Verkehrssprecher Manfred Juraczka und zählt die zahlreichen Baustellen der Stadt Wien im Verkehr auf: „Stadträtin Hebein verengt mit ihren Pop-up Radwegen wichtige Verkehrsadern und scheitert genauso wie ihre Vorgängerin daran, die Anzahl der Radfahrer zu erhöhen. Das beweist der regelmäßig erhobene Modal Split. Lag der Anteil der Radfahrer doch bereits 2014 ebenso wie heute bei 7%.“ Zudem sei Bürgermeister Ludwig bei der angekündigten Reform der Parkraumbewirtschaftung nach wie vor säumig: „Ludwigs Vizebürgermeisterin Hebein hat angekündigt, zu Ostern 2020 ein neues Modell der Parkraumbewirtschaftung zu präsentieren. Wir warten gespannt, aber mittlerweile auch ziemlich ungeduldig. Der unübersichtliche Wiener Fleckerlteppich muss endlich reformiert werden und eine transparente, nachvollziehbare Parkraumbewirtschaftung mit Lenkungseffekten umgesetzt werden. Unser 3-Zonen-Modell liegt bereits seit Jahren am Tisch! Hebein ist säumig, aber die Letztverantwortung liegt natürlich beim Chef der Landesregierung, bei Bürgermeister Ludwig.“

Die aktuelle Idee eines Grünen Bezirksvorstehers, „über Einfahrtsbeschränkungen für bezirksferne Personen“ nachzudenken, lehnt Neubaus ÖVP-Bezirksparteiobfrau Christina Schlosser klar ab. „Das kann weder für die Bewohner und Geschäftsleute des Bezirks eine gute Idee sein, noch für die Stadt Wien. Weitergedacht führt die Idee von Bezirksvorsteher Reiter nämlich zu einem gesamten Fahrverbot für Autos in ganz Wien. Das ist kleingeistig.“ Die ÖVP-Mandatare halten fest: „Die Corona-Krise darf nicht für ideologische Planspiele und Schnellschüsse herhalten. Diese herausfordernden Zeiten brauchen eine Politik des Miteinanders, des Zusammenhaltens und des Hausverstandes.“ Die neue Volkspartei Wien setzt sich für nachhaltige Verkehrslösungen im Sinne aller Verkehrsteilnehmer und der Bevölkerung ein.

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