AK zu Reisestornos: Regierung muss KonsumentInnen bei Gutscheinen absichern

Wien (OTS) - „Die EU-Kommission hat heute die Konsumentinnen und Konsumenten beim Thema Reise-Stornos gestärkt“, sagt die Leiterin der AK Abteilung KonsumentInnen-Politik, Gabriele Zgubic. Die EU_Kommission hat das Recht der KundInnen auf die Erstat-tung von Zahlungen für abgesagte Reisen und Flüge bestätigt. Viele Reiseunterneh-men und Airlines bieten derzeit statt einer Rückzahlung nur einen Gutschein an. Doch wenn die Unternehmen im Zuge der Krise Insolvenz anmelden müssen, fallen die KundInnen um den Großteil ihres Gutscheinwertes um. Deshalb schlägt die AK vor: Die Regierung muss mit einem Insolvenzfonds solche „Corona-Gutscheine“ absichern. „So können die KonsumentInnen ohne Risiko einen Gutschein akzeptieren, und der Reisebranche wäre geholfen“, so Zgubic.

Weiter fordert die AK konsumentInnenfreundliche Regelungen für diese insolvenzgesicherten Gutscheine:

+ Wenn die KonsumentInnen freiwillig einen Gutschein akzeptieren und dieser nicht eingelöst wurde, muss der Ersatzanspruch für die abgesagte Reise wiederaufleben.
+ Die Gutscheine sollten für alle Dienstleistungen des Anbieters gelten
+ Die Gutscheine müssen kostenfrei übertragbar sein.

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