Budget – Heinisch-Hosek: Frauenbudget wird der Corona-Krise nicht gerecht

SPÖ fordert Sofortpaket gegen Gewalt von 5 Mio. Euro

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek ist enttäuscht über den Budgetvoranschlag in Bezug auf Frauen- und Gleichstellungspolitik. „Auch mit grüner Regierungsbeteiligung spielt die Gleichstellung von Frauen und Männern als Ziel eine untergeordnete Rolle – das Budget für 2020 macht das deutlich.“ Das wäre schon ohne die Corona-Krise so – „den aktuellen Anforderungen wird das Budget schon gar nicht gerecht“. Die Erhöhung um 2 Mio. Euro sei angesichts der Herausforderungen durch Corona und den wochenlangen Shutdown „nur ein Tropfen auf dem heißen Stein“, sagt Heinisch-Hosek- ****

Gerade die Bekämpfung von Gewalt von Männern gegen Frauen und Kinder brauche viel mehr Anstrengungen – auch finanzielle „Wir wissen, dass wirtschaftliche Krisen und steigende Arbeitslosigkeit häusliche Gewalt gegen Frauen erhöht. Wir brauchen ein Sofort-Paket für Hilfseinrichtungen, Prävention und Täterarbeit sowie Opferschutz bei Gericht“, sagt Heinisch-Hosek. „25 Mio. Euro gibt es für die steuerliche Absetzbarkeit von Firmenessen – es kann mir niemand erklären, dass 5 Mio. Euro für den Kampf gegen Gewalt nicht zu finanzieren sind“, so die SPÖ-Abgeordnete (Schluss) up/ah

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