NEOS zum Tag der Weiterbildung: Kursbetrieb wieder möglich machen

Martina Künsberg Sarre: „Kursgruppen mit 18 Personen wie in der Schule zulassen.“

Wien (OTS) - „Bildungskrise und Wirtschaftskrise - die Erwachsenenbildung ist Teil von beidem. Diese wichtige Branche braucht nun wieder eine realistische Perspektive“, sagt NEOS-Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre anlässlich des Tages der Weiterbildung. „Dabei geht es um Chancen, um Fairness und um Arbeitsplätze.“

Konkret fordert Künsberg Sarre die rasche Anpassung der erlaubten Personenzahl in Kursen und Lehrgängen an die so genannte Teilungszahl für Schulklassen, die Bildungsminister Faßmann festgelegt hat. „Das derzeit gültige Verbot von Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen führt dazu, dass Kurse in der Erwachsenenbildung nur mit neun Teilnehmerinnen und Teilnehmern und einer Lehrkraft geführt werden können. Das ist wirtschaftlich nicht machbar und daher eine De-facto-Verlängerung des Shutdowns. Wir fordern, dass diese Grenze parallel zum Schulstart auf 19 Personen angehoben wird, dann sind wie in der Schule bis zu 18 Lernende plus eine Lehrkraft zulässig.“

Fairness für den 2. Bildungsweg

Bildungsangebote wie Umschulungen und Weiterbildung würden den Teilnehmer_innen viele individuelle Chancen eröffnen, die gerade in der Krise dringend gebraucht werden. Künsberg Sarre: „In der Digitalisierung können wir jetzt einen großen Sprung machen, wenn auch die entsprechenden Schulungen stattfinden. Außerdem geht es uns auch um Fairness für den zweiten Bildungsweg. Für die Schulen und die Matura wurden Lösungen gefunden, jetzt braucht es auch eine Perspektive für alle Kurse zum Nachholen von Bildungsabschlüssen.“

Trainer_innen nicht in der Luft hängen lassen

Auf einen Neustart würden vor allem auch die 57.000 Trainer_innen warten, die in der Erwachsenenbildung tätig sind. „Viele von ihnen hängen derzeit wirtschaftlich völlig in der Luft. Je länger der Shutdown dauert, desto mehr Jobs werden dauerhaft verloren gehen“, beklagt die NEOS-Bildungssprecherin. „Wir erwarten uns von Bildungsminister Faßmann, dass er auf den Gesundheitsminister zugeht und sich für rasche Verbesserungen einsetzt.“

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