Illegale Ladenöffnung am Sonntag ist kein Kavaliersdelikt

AK-Fraktionsobmann Fritz Pöltl (FCG-ÖAAB): „Wenn österreichische Gesetze derart ignoriert werden, muss einfach noch härter gestraft werden!“

Wien (OTS) - Am Sonntag den 10. Mai sind Mitarbeiter des Büros für Sofortmaßnahmen der Stadt Wien und des Marktamtes gezielt gegen illegale Ladenöffnungen an Sonntagen vorgegangen. Das erschreckende Ergebnis: Von den 58 kontrollierten Betrieben hatten tatsächlich alle ihr Geschäft illegal geöffnet gehalten. Fritz Pöltl, Vorsitzender der AK-Fraktion FCG-ÖAAB: „Das sind keine Kavaliersdelikte mehr, die man vielleicht übersehen kann. Das sind ernsthafte Verstöße gegen unsere Rechtsordnung und außerdem eine echte Zumutung gegenüber unseren seriösen Kaufleuten.“

Arbeitsfreier Sonntag

Für die illegale sonntägliche Öffnung hagelte es in allen kontrollierten „Klein-Supermärkten“ Anzeigen nach dem „Öffnungszeitengesetz“. Es mussten aber auch 173 Anzeigen wegen weiterer Verstöße, darunter auch zahlreiche gegen Covid-19 Schutzmaßnahmen, erstattet werden. Die Kundinnen und Kunden drängten sich teilweise in den Geschäften ohne Mund-Nasen-Schutz. Wiederholungstäter müssen zwar jetzt mit hohen Verwaltungsstrafen rechnen, doch meist meldet man dann das Gewerbe auf eine andere Person an, um sich die Strafen zu ersparen. Fritz Pöltl: „Wenn österreichische Gesetze derart ignoriert werden, muss einfach noch härter gestraft werden! In dieselbe Kerbe schlägt auch FCG GPA-djp Wien Vorsitzender Peter Gattinger: "Der arbeitsfreie Sonntag ist fix verankert in unseren Gesetzen und unserer Kultur, da gibt es keine Grauzonen – für niemanden.“

Verstärkte Überprüfungen

Die Kontrollen seien auch wichtig, um dem immer stärker werdenden Wildwuchs an offenen Geschäften am Sonntag endlich energisch entgegen treten zu können, meinen Pöltl und Gattinger unisono. Die Kontrollen in den ohnehin meist amtsbekannten Betrieben sollten außerdem gemeinsam mit der Polizei wegen der gefährlichen Verstöße gegen Covid-19 Schutzmaßnahmen weiter verstärkt werden, verlangen sie.

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