Heinisch-Hosek zu Internationalem Tag der Pflege: Applaus alleine ist zu wenig!

SPÖ-Frauenvorsitzende fordert bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte – Umfrage der SPÖ-Frauen zeigt erhöhten Aufwand für Frauen zur Pflege von Angehörigen

Wien (OTS/SK) - "Applaus alleine ist zu wenig! Die Arbeit in der Pflege ist anstrengend und geht mit großer Verantwortung einher. Es braucht bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte", fordert SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek anlässlich des Internationalen Tages der Pflege. „In der Krise hat sich gezeigt, wie wichtig für die Gesellschaft Branchen sind, in denen mehrheitlich Frauen arbeiten. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um eine Diskussion über die Neubewertung von Arbeit zu führen. Ein wichtiger Vorschlag ist dabei Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich“, so Heinisch-Hosek. Das heißt 6-8-10 – 6 Stunden Erwerbsarbeit, 8 Stunden sorgenfreier Schlaf und 10 Stunden Freizeit und Reproduktionsarbeit. ****

Heinisch-Hosek vermisst konkrete Maßnahmen seitens der Regierung, um Frauen in der aktuellen Situation zu unterstützen. Bei einer Umfrage der SPÖ-Frauen unter 1.000 Frauen zum Thema "Frauen und Arbeit", wurde auch der zusätzliche Betreuungsaufwand durch die Pflege von Angehörigen abgefragt. Demnach hat ein Viertel der Frauen zusätzlich zu ihrer Arbeit Pflegeaufgaben zu leisten, 9 Prozent erst durch die Corona-Krise. Der Aufwand hat deutlich zugenommen.

„Es braucht jetzt rasch Unterstützung, damit die Frauen nicht aus dem Beruf gedrängt werden. Die Frauenministerin darf hier nicht tatenlos zusehen“, so Heinisch-Hosek. Das SPÖ-Konzept zur Pflege sieht einen staatlichen Pflegegarantiefonds um langfristig finanzielle Sicherheit zu schaffen, bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte sowie einen Rechtsanspruch auf Pflegeteilzeit und Pflegekarenz vor. (Schluss) eb

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