12. Mai 2020: Tag der Pflege im Jahr der Pflege – Regierung muss jetzt endlich handeln

Pflegereform immer wieder ankündigen ist zu wenig

  • Bis 2030 werden in Wien mehr als 300.000 Menschen leben, die älter als 65 Jahre sind. Demenz- und psychosoziale Erkrankungen nehmen zu. Die Pflege kommt bereits heute immer wieder an ihre „Grenzen“, der Beruf ist herausfordernd und belastend, immens wichtig und lohnend.
    Tanja Wehsely, Geschäftsführerin Volkshilfe Wien
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  • Im Bereich der Pflege sind mehrheitlich Migrant*innen tätig. Ohne diese Kolleg*innen wäre die Pflegeherausforderung für unsere Gesellschaft unlösbar. Alle Pflegekräfte eint ein Grundgedanke: Menschen helfen zu wollen
    Tanja Wehsely, Geschäftsführerin Volkshilfe Wien
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Wien (OTS) - Anlässlich des Internationalen Tages der Pflege, am 12. Mai erinnert die Volkshilfe Wien eindringlich daran, dass den vielen wertschätzenden Worten Taten folgen müssen. Die Volkshilfe Wien ist einer der größten Anbieterinnen im Bereich der mobilen Pflege und bildet gemeinsam mit anderen Bundesländerorganisationen eine wesentliche Stütze der Pflegedienstleistungen in Österreich.

Tanja Wehsely, Geschäftsführerin der Volkshilfe Wien stellt dazu fest: „Bis 2030 werden in Wien mehr als 300.000 Menschen leben, die älter als 65 Jahre sind. Demenz- und psychosoziale Erkrankungen nehmen zu. Die Pflege kommt bereits heute immer wieder an ihre „Grenzen“, der Beruf ist herausfordernd und belastend, immens wichtig und lohnend.

Es ist mir in diesem Zusammenhang wichtig festzuhalten: Im Bereich der Pflege sind mehrheitlich Migrant*innen tätig. Ohne diese Kolleg*innen wäre die Pflegeherausforderung für unsere Gesellschaft unlösbar. Alle Pflegekräfte eint ein Grundgedanke: Menschen helfen zu wollen.“

„Es braucht im Pflegebereich schnellstmöglich innovative Umsetzungen, wie die Vernetzung zwischen stationärem und mobilen Bereich, eine digitale Pflegeplattform und eine verstärkte Ausbildung von Pflege- und Fachassistent*innen. Die Volkshilfe Wien bildet gerade gemeinsam mit dem AWZ (Aus- und Weiterbildungszentrum – Tochter des FSW – Fond Soziales Wien) 30 Pflegeassistent*innen aus, 2021 sollen es weitere 100 Fachkräfte sein,“ so Wehsely weiter.

„Ich bin mit Erich Fenninger, Geschäftsführer der Volkshilfe Österreich, absolut einer Meinung: „Eine solch grundlegende Reform des Pflegesektors könne nur mit der Einbindung von ExpertInnen geplant und umgesetzt werden“. Wir warten auf die Einladung und werden sie gerne annehmen“, so Wehsely abschließend.

* https://www.dachverband.at/pflege-zukunft-wien/


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