Hammer: Jetzt mehr Geld und Platz fürs Radfahren und Zufußgehen

Grüne: Bundesbudget 2020 bringt Meilensteine für Aktive Mobilität

Wien (OTS) - "Im Regierungsprogramm konnten wir die Aufstockung des Radverkehrs von sieben auf 13 Prozent bis 2025 verankern. Jetzt legen wir mit einer Verzehnfachung des Budgets zum Ausbau der Rad-Infrastruktur im Rahmen des Bundesbudgets 2020 kräftig nach. Im Angesicht der Klimakrise ist es höchste Zeit, Radverkehr und Fußverkehr als mindestens gleichwertige Verkehrsarten zu verankern. Radfahren darf nicht nur etwas für Mutige bleiben", hält Lukas Hammer, Klimaschutzsprecher der Grünen, fest.

"Corona hat in die breite öffentliche Wahrnehmung gerückt, dass es rasch viel mehr Platz und bessere Bedingungen fürs Radfahren und Zufußgehen braucht. Laut Umfragen würden zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher öfter auf das Rad umsteigen, wenn die Bedingungen besser wären. Hier setzen wir an: Der klimaaktiv mobil-Topf, aus dem Rad-Projekte in den Ländern und Gemeinden gefördert werden, wird von 4,4 auf 21,4 Millionen Euro aufgestockt und auch für Städte über 30.000 Einwohner geöffnet, wo der Radverkehr besonderes Potenzial für die zahlreichen Kurzstrecken innerorts hat. Immer noch sind vier von zehn Autofahrten unter fünf km weit. Zusätzlich konnten wir ein neues Budget für aktive Mobilität in der Höhe von 25 Millionen Euro festsetzen. Dass entsprechende Baumaßnahmen arbeitsplatzintensiv sind, ist ein zusätzlicher Vorteil. Hier gehen Konjunkturbelebung und klimabewusste Mobilitätspolitik Hand in Hand", unterstreicht Hammer.

Als dritter wichtiger Baustein soll auch die Straßenverkehrsordnung endlich neu orientiert und für Kinder, Fußgänger*innen und Radfahrer*innen sicherer gemacht werden, etwa durch Festlegung eines klaren Mindestabstands für überholende Kfz. "Straßen für Menschen, statt das Auto exklusiv ins Zentrum zu rücken, das ist der Weg in eine faire, sichere, klima- und umweltschonende Mobilitätszukunft", fasst Hammer zusammen.

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