Umstellung auf Einzelbetreuung im Gemeindebau voller Erfolg und zu 90 Prozent abgeschlossen

Mittlerweile werden mehr als 7.500 Stiegen durch fixe Ansprechpersonen betreut

Wien (OTS) - Anlässlich des Beginns des Jubiläumsjahres "100 Jahre Gemeindebau" vor einem Jahr hat Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal im Mai 2019 angekündigt, dass die Haus- und Außenbetreuung im Gemeindebau von Teambetreuung auf die Betreuung durch eine fixe Ansprechperson umgestellt wird. Eine Bilanz ein Jahr später zeigt, dass mittlerweile neun von zehn Stiegen in den Gemeindebauten, die über keine HausbesorgerInnen verfügen, umgestellt sind. Das sind mehr als 7.500 Stiegen.

Erfolgsmodell trifft auf große Zustimmung bei den Mieterinnen

Eine Umfrage unter Mieterbeiräten nach Abschluss der Testphase hat deutlich gemacht, dass die BewohnerInnen die Vorteile bei Betreuung durch eine fixe Ansprechperson bereits sehr schätzen. Die Mehrheit der Mieterbeiräte sieht in der Betreuung durch eine einzelne Person eine Verbesserung gegenüber der Betreuung durch Teams (einmal in der Woche).

Positiv wird die verstärkte Präsenz vor Ort beurteilt: Bei der Einzelbetreuung hält sich der Hausbetreuer oder die Hausbetreuerin länger und öfter (meist täglich) in der Wohnhausanlage auf. Als wichtiger Benefit gilt zudem, dass ein größerer persönlicher Bezug zu den MieterInnen entsteht. Weil die Hausbetreuer die Wohnhausanlage besser kennen, wird auch das Sicherheitsgefühl der BewohnerInnen gestärkt.

Durch die Umstellung auf Einzelbetreuung entstehen den MieterInnen keine Mehrkosten bei den Betriebskosten. Die Hausbetreuer kommen zu den Wohnhausanlagen nun mit öffentlichen Verkehrsmitteln und nicht mehr mit einem Firmen-KFZ – auch ein Beitrag zur CO2-Einsparung.

Vielfältige Aufgaben und wichtige Ansprechpersonen

Aktuell sind 645 HausbetreuerInnen in Einzelbetreuung in den Wohnhausanlagen von Wiener Wohnen tätig. Sie halten die Anlagen in Schuss und sind erste Ansprechperson für MieterInnen. Zu ihren Aufgaben gehören die Reinigung von Stiegenhäusern, Kellern, Waschküchen und Gehwegen, die Bewässerung und Reinhaltung von Grünflächen oder auch das Putzen der Fenster in den Gemeinschaftsräumen. Außerdem kümmern sie sich um kaputte Leuchtmittel, kontrollieren auch Aufzüge oder Garagen, lesen die Wasserzähler ab oder sorgen für Sicherheit, indem sie Gefahrenstellen beseitigen.

Der Großteil der Umstellung auf Einzelbetreuung ist bereits abgeschlossen. Nur Wohnhausanlagen, die öffentlich schwer erreichbar sind oder besonders kleine Wohnhausanlagen, werden weiterhin von Teams (bestehend aus fünf bis sechs Personen) betreut. Außerdem sind diese Teams im Einsatz, um HausbetreuerInnen bei Krankheit oder Urlaub zu vertreten.

Eine Befragung vor und nach der Testphase hat ergeben, dass durch die Einzelbetreuung auch bei den Hausbetreuern die Zufriedenheit gestärkt wird. Durch das neue Modell wird Ihnen insbesondere mehr Flexibilität geboten, was vor allem MitarbeiterInnen mit Betreuungspflichten zugutekommt.

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