„Schatzkammer Niederösterreich“: Neue Online-Datenbank

Zentrum für Museale Sammlungswissenschaften unterstützt Landessammlungen bei Aufbereitung

St. Pölten (OTS/NLK) - Seit Kurzem bieten die Landessammlungen Niederösterreich eine Online-Datenbank an, die derzeit insgesamt 30.000 digitalisierte Objekte aus den Beständen aller Sammlungsbereiche besuch bar macht. An der zeitgemäßen Präsentation der Sammlungsbestände sind das Zentrum für Museale Sammlungswissenschaften und das Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement an der Donau-Universität Krems beteiligt.

Von den etwa sechs Millionen Objekten, die sich in den umfangreichen Beständen der Landessammlungen Niederösterreich befinden, kann bereits im Normalbetrieb nur eine kleine Auswahl in Ausstellungen gezeigt werden. Aufgrund der aktuellen Situation und den damit verbundenen Sperren wurde ein Besuch der Exponate ganz unmöglich. Während in den Ausstellungsräumen Stille einkehrte, wurde hinter den Kulissen die Zeit für Arbeiten an einer neuen Datenbank genutzt. Auf www.landessammlungen-noe.at, der Online-Datenbank der Landessammlungen Niederösterreich, können seit Kurzem bereits 30.000 Objekte bestaunt werden.

Viele Datensätze der Sammlungsobjekte basieren auf den Resultaten langjähriger wissenschaftlicher Erschließungsprojekte durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums für Museale Sammlungswissenschaften. Unter ihnen auch Isabella Frick, MA, die die Projektleitung für die Onlinestellung ausgewählter Datenbestände der Landessammlungen Niederösterreich übernahm. Mit Unterstützung von Mag. Kathrin Kratzer, MA, ebenfalls am Zentrum für Museale Sammlungswissenschaften tätig, wurden mit den Landessammlungen Niederösterreich Kriterien für das Projekt festgelegt. Datensätze mussten identifiziert, neue Eingaberichtlinien und Standards für die Verwendung von Normdatenbanken sowie einheitliche Standards für qualitativ hochwertige Fotografie entwickelt werden.

Zur Erleichterung des Einstiegs in die umfangreiche Objektdatenbank und für eine intuitive Exploration der Bestände wird in Zusammenarbeit mit dem Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement der Donau-Universität Krems in den kommenden Monaten ein Visualisierungskonzept erstellt. Dieses soll einen Überblick über die Sammlungsbestände bieten und durch eine benutzerfreundliche Navigation ermöglichen, tiefer in die Datenbestände vorzudringen.

Nähere Informationen: Donau-Universität Krems, Zentrum für Museale Sammlungswissenschaften, Leiter Mag. Armin Laussegger, MAS, Telefon 02732/893-2560, E-Mail armin.laussegger@donau-uni.ac.at, www.donau-uni.ac.at/msw.

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