Die Nummer, die verbindet: Unilever MitarbeiterInnen starten Telefonservice-Hotline als Hilfsaktion und verbindendes Angebot zur Unterstützung der älteren Generation in Corona-Zeiten (FOTO)

Wien (ots) - Von der Nachbarschaftshilfe über Telefonfürsorge bis hin zu Spendenaktionen - die neue gebührenfreie Servicenummer 08 1000 1702 von Unilever bietet in Corona-Zeiten Hilfesuchenden und Helfenden Auskunft per Telefon. Die Idee und Umsetzung dieser Hotline kommt von den Unilever Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ihren solidarischen und persönlichen Beitrag leisten wollen. Sie suchen dabei ein passendes lokales Unterstützungsangebot für die hilfsbedürftige AnruferInnen heraus - egal ob in Österreich, Deutschland oder der Schweiz. Mit der Servicenummer schafft Unilever eine barrierefreie Anlaufstelle und Schnittstelle, die auch Menschen ohne Internetzugang erreichen können. Vor allem der älteren Generation, die nach wie vor als Risikogruppe besonders vorsichtig agieren muss, soll so der Zugang zu passenden Hilfsangeboten, die teilweise nur online zu finden sind, erleichtert werden.

Die andauernde Corona-Krise zeigt, wie stark der Zusammenhalt und die Bereitschaft für solidarisches Handeln ist. Unmittelbar und auch in den kommenden Wochen und Monaten, in denen Corona die Menschen vor viele neue Herausforderungen stellt. Hilfsbereite Menschen gründen zahlreiche Initiativen, hängen Zettel in ihren Hausfluren auf, bieten älteren Nachbarn Hilfe an und errichten sogenannte Gabenzäune an öffentlichen Plätzen, die zum Beispiel Obdachlose und andere Hilfsbedürftige mit Waren des täglichen Bedarfs versorgen. Die Hilfsbereitschaft auf lokaler, kommunaler sowie überregionaler Ebene ist überwältigend groß und vielfältig.

Viele dieser Aktionen werden aber vor allem online und in den sozialen Medien beworben. Doch was ist mit Menschen, für die Internet, Smartphone, Tablet, Laptop oder Computer nicht zum Alltag gehören? Viele Angehörige der Risikogruppen, zum Beispiel Menschen über 60 Jahre, sind noch nicht so sehr in der digitalen Welt zu Hause. So gehen viele Angebote an den Zielgruppen vorbei, sind für diese nicht mehr zu überblicken und das kann schnell zu Überforderung und Resignation führen.

Die Brücke zwischen Bedarf und Angebot

Unilever schafft nun Abhilfe und hat eine noch nie dagewesene Freiwilligen-Aktion der MitarbeiterInnen ins Leben gerufen, um Hilfesuchenden in Österreich, Deutschland und der Schweiz im akuten Corona Zeitraum und darüber hinaus schnell und bestmögliche Unterstützung zu verschaffen. Dabei funktioniert das Unilever-Team als "Hub" bzw. zentrale Schnittstelle, die in einer Datenbank bis jetzt über 216 Hilfsangebote aus D-A-CH zusammenfasst und so für jedes Anliegen die richtige Unterstützung vermitteln kann. So schlägt das Unternehmen eine Brücke zwischen online orientierten Helfenden und den Menschen, die in der digitalen Welt nicht zu Hause sind.

Bei Anruf Hilfe

Über 160 Unilever MitarbeiterInnen, von der obersten Managementebene bis zum Praktikanten, haben sich freiwillig bereit erklärt, den Hilfsdienst an der Nummer-die-verbindet-Hotline zusätzlich zu ihrer regulären Arbeit zu übernehmen. Sie bieten Informationen zu Unterstützungsangeboten in direkter Umgebung der Hilfesuchenden - einfach per Anruf. Mögliche Barrieren der digitalen Welt wie Anmeldungen auf Websites oder Swipe-Ups in Insta-Storys fallen deshalb weg. Unilever greift dazu auf diverse, bereits bestehende Angebote und Plattformen zurück. Die stetig wachsende Angebotsliste, auf die dabei zugegriffen wird, umfasst Unterstützungsangebote aus den Bereichen Nachbarschaftshilfe, Telefonfürsorge und Spendenaktionen. Zusammengearbeitet wird dabei u.a. mit dem Team Österreich (der gemeinsamen Hilfsplattform von Hitradio Ö3 und dem Roten Kreuz), Caritas und Diakoniewerk oder dem Plaudernetz bzw. der Initiative "Lass uns telefonieren". Das Angebot ist auf einen längeren Zeitraum ausgelegt, solange die Menschen eben Unterstützung bei den durch Corona bedingten Herausforderungen benötigen. Die neue Servicenummer 08 1000 1702 ist ab sofort in Österreich verfügbar.

"Der Wunsch auch im Rahmen von Unilever direkt und persönlich helfen zu wollen, kam von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbst. In einem internen Wettbewerb entstand dann aus unserer telefonischen Kundenservice-Kompetenz heraus dieses tolle Pro-Bono-Projekt. Egal welche Hilfe man benötigt, die MitarbeiterInnen an der Hotline haben ein offenes Ohr für alle Anliegen und können durch die bis jetzt schon sehr umfangreiche Datenbank schnell die richtigen Angebote finden und vermitteln. Darüber hinaus helfen unsere MitarbeiterInnen auch beim Ausfüllen von Online-Formularen und Anträgen oder haben einfach ein offenes Ohr für die Sorgen der Menschen. Den freiwilligen Telefondienst übernehmen über 160 unserer MitarbeiterInnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, vom Praktikanten bis zur Geschäftsführung. Selbstverständlich bin auch ich mit dabei.", so Nikolaus Huber, Geschäftsführer von Unilever Austria.

"Die Caritas hat ihre Nothilfe in den letzten Wochen stark ausgeweitet. Denn wir müssen alles unternehmen, damit die Gesundheitskrise von heute nicht zur Gesundheitskrise von morgen wird. Die Initiative der Unilever MitarbeiterInnen steht für persönlichen Einsatz und große Solidarität und zeigt, dass wir alle helfen können. Wir müssen zusammenhalten und auseinanderbleiben, und dürfen dabei nicht auf die Schwächsten in unserer Gesellschaft vergessen", betont Klaus Schwertner, Caritas Generalsekretär der Erzdiözese Wien. "Gerade jetzt in der Krise ist das Engagement von Unternehmen wie Unilever eine große Unterstützung für Menschen, die unsere Hilfe jetzt so dringend brauchen. Dafür möchte ich mich sehr herzlich bedanken."

Unilever spendet weltweit zusätzlich 100 Millionen Euro

Die Service-Hotline reiht sich ein in ein Unterstützungspaket von Unilever. Das Unternehmen stellt 100 Millionen Euro für globale und lokale Initiativen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie bereit. Die Spende soll helfen, das Leben und die Lebensgrundlage von Mitarbeitenden, Verbrauchern, Gemeinden, Handelspartnern und Lieferanten vor den Auswirkungen des Covid-19-Virus zu schützen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz spendet das Unternehmen zudem kurzfristig und unbürokratisch Produkte im Wert von zunächst zwei Millionen Euro (Verkaufswert). So erhalten Hilfsorganisationen wie die Tafeln in Deutschland und Angestellte medizinischer Einrichtungen neben Eis auch Körperpflegeprodukte, Lebensmittel und Haushaltsreiniger. Die beliebten Marken des Konzerns haben in Österreich ebenfalls eigene Hilfsaktionen gestartet, um Menschen zu unterstützen: So dankte man zum Beispiel mit der Marke Eskimo allen Alltagshelden, die trotz Corona-Krise im Einsatz waren mit kostenlosem Eis von Herzen. In Zusammenarbeit mit dem langjährigen Partner Caritas spendet Unilever außerdem die während der Home-Office-Phase nicht angefallenen Zuschüsse für die Mittagessen der MitarbeiterInnen in Höhe von insgesamt 10.000 Euro monatlich. Darüber hinaus wurden Produkte im Wert von 80.000 Euro an drei Caritas-Einrichtungen in Wien, Salzburg und der Steiermark geliefert. Die Nummer, die verbindet, ist ein weiterer Teil des Engagements (siehe auch hier).

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website die-nummer-die-verbindet.at

Flyer und Postkarten sowie weitere Kommunikationsmaßnahmen werden auf "Die Nummer, die verbindet" - die neue Hilfsaktion von Unilever - ebenfalls aufmerksam machen.

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