FPÖ – Steger/Wurm: Sportminister opfert Vereinssport dem Corona-Wahnsinn

Lockerung der Maßnahmen für Sportvereine und ein Hilfspaket müssen her

Wien (OTS) - „Das verfehlte ‚Krisenmanagement‘ des Sportministers sorgt nur noch für Kopfschütteln – vor allem bei österreichischen Sportvereinen und dessen Sportnachwuchs. In Nordrhein-Westfalen wurde die Fußball-Amateurliga schon für Ende Mai freigegeben. Eine dänische Studie bestätigt zudem, dass das Ausüben solcher Sportarten im Freien praktisch kein Ansteckungsrisiko birgt. Was hier momentan dem Fundament des österreichischen Sports angetan wird, schmerzt mich als ehemalige Basketball-Profisportlerin doppelt. Das Sportvereinswesen wird regelrecht von der Politik erwürgt, der Sportnachwuchs schwer geschädigt, viele Vereine werden wegen Einnahmenentgängen sowie fortlaufender Kosten und Haftungen für immer zusperren müssen. Weite Teile der positiven Effekte des Sports für die Gesellschaft sind am Erlöschen. Die irreversiblen Schäden für die Wirtschaft, die körperliche Fitness und für das Gesundheitssystem sind verheerend“, erklärte die freiheitliche Sportsprecherin Petra Steger.

„Aber nicht nur die Vereine selbst nehmen Schaden, auch hunderttausende Kinder österreichweit sind zur sportlichen Untätigkeit in ihrer Sportart verdonnert und körperlich unterfordert, wie NAbg und langjähriger Sportvereinsfunktionär aus Tirol, Peter Wurm, aus erster Hand berichtete. Den sportpolitischen Analphabeten von Schwarz-Grün fehlt dieses Ohr an der Basis. Sie haben offensichtlich kein klares Bild von der Notlage der Sportvereine in Österreich. Ohne das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder wäre der Großteil schon Ende März liquidiert. Bis dato gibt es noch immer keine konkreten Zahlen zu Hilfspaketen oder ähnlichen Regierungsmaßnahmen – es ist eine Schande und Respektlosigkeit dem österreichischen Sport gegenüber“, stellte Steger fest.

„Deswegen fordern wir ein Hilfspaket in der Höhe von 150 Millionen Euro für den österreichischen Sport. Nicht vergessen ist, dass Kogler schon Anfang März ein Hilfspaket für seine Freunde in Kunst und Kultur geschnürt hat. Der Sport ist offenbar das verstoßene Stiefkind. Dieses Nichthandeln des Sport- sowie des Gesundheitsministers wird sich auf Jahre rächen und immense Schäden nach sich ziehen. Wo unsere Nachwuchsathleten von Schwarz-Grün zum Müßiggang gezwungen werden, kann die nächste Profisportgeneration im Ausland schon trainieren und Vorsprünge ausbauen. Zahlreiche Vereinsfunktionäre, Nachwuchssporthoffnungen, Kinder und deren Eltern fordern bereits händeringend die Öffnung unter Auflagen oder zumindest Lockerungen für den Amateursport. Der Gesundheit, der

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