FPÖ – Hauser: Noch immer gehen Ferienwohnungs-Privatvermieter beim Härtefallfonds leer aus

Wien (OTS) - „Die privaten Vermieter von Ferienwohnungen im Rahmen des häuslichen Zu- und Nebenerwerbs mit maximal zehn Betten sind im Härtefallfonds immer noch nicht berücksichtigt worden, obwohl ich ÖVP-Tourismusministerin Köstinger am 29. April im Rahmen einer Videokonferenz darum ersucht habe und es weitere zahlreiche Interventionen in dieser Sache gegeben hat“, kritisierte heute FPÖ-Tourismussprecher Mag. Gerald Hauser.

„Anspruchsberechtigt sind nach wie vor nur die privaten Vermieter von Zimmern mit Frühstück bis maximal zehn Betten, das sind rund 20 Prozent aller Privatvermieter, die anderen 80 Prozent vermieten Ferienwohnungen. In Summe erzielten die Privatvermieter ungefähr 20 Millionen Übernachtungen jährlich. Das Ausschließen privater Vermieter von Ferienwohnungen bis zu zehn Betten, die eine Unterstützung aus dem Härtefallfonds dringend benötigten, ist für diese Vermieter existenzbedrohend und verstößt mit Sicherheit gegen den Gleichheitsgrundsatz. Es wird also nicht, wie die Bundesregierung, vor allem ÖVP-Kanzler Kurz und ÖVP-Finanzminister Blümel verkündet haben, ,allen in Österreich‘ geholfen“, stellte der FPÖ-Tourismussprecher klar.

„Diese Ungerechtigkeit, Frau Minister Köstinger, verstößt mit Sicherheit gegen den Gleichheitsgrundsatz und muss unverzüglich beseitigt werden, auch Vermietern von Ferienwohnungen muss ein Anspruch auf Gelder aus dem Härtefallfonds eingeräumt werden, ansonsten werden wir eine Verfassungsklage gegen das diskriminierende Vorgehen einbringen“, kündigte Hauser an.

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