Bayr fordert, Notfallfonds für Länder des Globalen Südens einzurichten

Die Pandemie verschärft Armut

Wien (OTS/SK) - „Die Maßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus drängen vielen Menschen in Ländern des Globalen Südens in Armut und Hunger. Social Distancing ist weder in Mosambik, noch in Indien oder Bolivien durchzuhalten. Tagelöhner, HausarbeiterInnen und StraßenhändlerInnen leben von der Hand in den Mund. Durch die Ausgangsbeschränkungen haben sie keine Möglichkeit, Geld zu verdienen. Von Sozialsystemen können viele Menschen nur träumen. Hunger und Armut drohen rasant zu steigen“, stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, fest. Die Pandemie werde die Schere zwischen Arm und Reich weiter aufmachen. ****

„Die internationale Staatengemeinschaft muss helfen. Österreich soll die Mittel für Humanitäre Hilfe aufstocken“, fordert Bayr. Im jüngsten Nationalratsplenum hat Bayr einen Antrag eingebracht, der die Regierung auffordert, sich auf EU-Ebene, wie von dem deutschen Minister Müller gefordert, für ein 50 Milliarden schweres Hilfspaket mit frischem Geld einzusetzen, den Auslandskatastrophenfonds auf mindestens 60 Millionen Euro zu erhöhen, die Gesundheitssysteme in den Schwerpunktländern der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit zu unterstützen sowie die WHO und das „World Food Programme“ mit je 10 Millionen zu finanzieren. Der Antrag ist dem Außenpolitischen Ausschuss zugewiesen.

Die Vereinten Nationen schätzen aktuell, dass 6,2 Milliarden US-Dollar nötig sind, um Millionen Menschen vor Hungersnöten zu bewahren. Die VN haben den benötigten Betrag seit März mehr als verdreifacht.

Hier geht es zum Antrag: https://tinyurl.com/yarqcfy5 (Schluss) lp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3570
klub@spoe.at
https://klub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002