Matznetter ad Corona-Wirtschaftshilfe: Immer noch zu wenig und zu spät

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ weist seit zwei Monaten darauf hin, dass von der Corona-Krise getroffene Unternehmen nicht bis nächstes Jahr auf finanzielle Zuschüsse warten können, wenn sie überleben sollen. „Ich gratuliere der Regierung dazu, dass sie das jetzt auch erkannt hat. Dass zur Mitteilung dieser Erkenntnis eigens eine Pressekonferenz von Vizekanzler und Finanzminister einberufen wurde, erscheint mir allerdings etwas übertrieben“, erklärte SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter dazu am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Das wäre nur dann angebracht, wenn man die Betriebe endlich für ihren Verdienstentgang entschädigt, wie im Epidemiegesetz ursprünglich vorgesehen. ****

Damit, dass die Betriebe nun zumindest einen Teil ihres Schadens schon heuer ersetzt bekommen, ist bei weitem nicht der Schaden ausgeglichen, der den Betrieben daraus entsteht, dass die Regierung das Epidemiegesetz außer Kraft gesetzt hat. Ohne diesen Schritt der Regierung hätten die Betriebe ein Recht auf Ersatz ihres kompletten Verdienstentganges, wohingegen sie nun zu Bittstellern degradiert sind, kritisierte Matznetter. „Sich ausgerechnet Deutschland als Vergleichsland auszusuchen, um zu belegen, wie gut Österreich mit der wirtschaftlichen Krise umgehe, ist angesichts der in Österreich um ein x-Faches stärker gestiegenen Arbeitslosigkeit gelinde gesagt mutig“, konstatierte Matznetter abschließend. (Schluss) PP

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