WBNÖ Ecker/Servus: „Aussetzung der Tourismusabgabe bringt Entlastung für viele Branchen vom Architekten bis zum Zimmerer“

Der Wirtschaftsbund NÖ begrüßt den Beschluss im niederösterreichischen Landtag, mit dem die Einhebung der Interessentenbeiträge für das Jahr 2020 ausgesetzt wurde.

St. Pölten (OTS) - „In einer Zeit, in der der Tourismus durch die Reisebeschränkungen nahezu auf Eis gelegt wurde und massivste Einbußen hinnehmen muss, wäre es nicht tragbar die Tourismusabgabe in Niederösterreich weiter einzuheben“, so WBNÖ Landesobmann Wolfgang Ecker zum Beschluss im Landtag. „Das hätte für reichlich Unmut und Unverständnis bei den Unternehmerinnen und Unternehmern gesorgt.“ Die Aussetzung sei daher ein vollkommen richtiger Schritt. „Damit werden alle Unternehmen, die diese Abgabe ansonsten entrichten müssen, unbürokratisch und ohne jeglichen Aufwand für Betriebe und Behörden entlastet“, so Ecker.

Bei der betreffenden Abgabe handelt es sich um den sogenannten Interessentenbeitrag, den die Gemeinden gemäß §13 NÖ Tourismusgesetz einheben. „Diese Abgabe müssen nicht nur Gastronomen und Hoteliers entrichten, sondern auch viele andere Branchen, die mittelbar vom Tourismus profitieren“, ergänzt WB Direktor Harald Servus. Die Höhe der Abgabe richte sich nach der jeweiligen Branche und der Einstufung der Standortgemeinde. Für Betriebe in Tourismusgemeinden falle daher eine höhere Abgabe an als für jene mit geringem touristischem Aufkommen. „Mit der Aussetzung des Interessentenbeitrags werden daher viele Betriebe in ganz Niederösterreich entlastet. Vor allem den Betrieben in Tourismusgemeinden, die diese Krise sehr stark spüren, wird damit geholfen“, so Harald Servus.

„Danke an Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger und die Mitglieder des NÖ Landtages für die Umsetzung dieser Maßnahme. Allen voran danken wir LAbg. WKNÖ Vizepräsident Kurt Hackl, der die Aussetzung kräftig unterstützt und vorangetrieben hat“, so Ecker und Servus. „Ein richtiger erster Schritt um die Betriebe in Niederösterreich durch die wirtschaftliche Krise zu führen.“

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