FCG/GPA-djp: Pischinger und Gosch fordern eine Internetoffensive mit Chancengleichheit für Arbeitnehmer & Wirtschaft im ländlichen Raum!

Österreich braucht jetzt einen Turbo für den digitalen Ausbau der Regionen und leistbares Internet für alle.

Wien (OTS) - Die Corona Krise bringt zum Thema Digitalisierung der Arbeitswelt, Schwachstellen und Fehleinschätzungen aus der Vergangenheit ans Tageslicht. Die Christlichen Gewerkschafter in der Angestelltengewerkschaft (FCG/GPA-djp) mit Wolfgang Pischinger und Franz Gosch an der Spitze, fordern jetzt ein rasches Handeln und eine zügige Umsetzung einer österreichweiten Internetoffensive. Die FCG begrüßt den gestern von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck vorgestellten Aktionsplan und appelliert an die Netzbetreiber den digitalen Ausbau des Breitbandes in Österreich zügig umzusetzen, das Fördervolumen ist jetzt groß genug um den digitalen Wandel für die Zukunft zu realisieren.
Die Situation war dramatisch: Innerhalb weniger Tage mussten sich die österreichische Wirtschaft und die Beschäftigten auf neue Arbeitsverhältnisse einstellen. Gerade in den Betrieben, in denen Homeoffice eine drohende Kurzarbeit verhindert hatte, war ein schnelles und stabiles Internet von zu Hause gefragt. Wenige Unternehmen hatten jedoch ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schon vor der Krise die Möglichkeit gegeben Arbeiten von zu Hause zu erledigen. Dementsprechend gab es auch keine fertigen Betriebsvereinbarungen, auch der Unfallversicherungsschutz musste rasch für Heimarbeiter adaptiert werden um Rechtssicherheit gewährleisten zu können.
Seit Jahren ist der Telekom-Sektor einem massiven Preisdruck ausgesetzt, wodurch Investitionen nur in Ballungszentren vorangetrieben wurden. Das rächt sich jetzt – viele ländliche Regionen haben keine tragfähige Internet-Anbindung, Betriebe und Bevölkerung erleiden hier einen eklatanten Standortnachteil. „Beim Internetausbau wurde in Österreich schon viel Zeit verloren, vor allem die ländlichen Regionen brauchen mehr digitale Chancengleichheit“, so Wolfgang Pischinger, Vorsitzender und FCG/GPA und Betriebsratsvorsitzender der Oberbank Linz.
Seitens der FCG wird schon seit Jahren für den Breitbandausbau Druck gemacht. Ziel: Ein attraktives Umfeld für die Wirtschaft auch in den Regionen und Chancengleichheit für die Menschen im ländlichen Raum. Speziell Online-Konferenzen sowie Down- und Uploads vom Firmenserver lässt so manchen Internetanschluss an sein Grenzen gekommen – bis heute!
Die FCG begrüßt die von der Bundesregierung und den Unternehmen geplante Investition von 5 Milliarden für die Breitbandoffensive, fordert aber umgehend eine Beschleunigung, da der digitale Vollausbau österreichweit nicht noch 10 Jahre warten kann. „Die Digitalisierung der Regionen ist ein wesentlicher Beitrag zur Wirtschaftsförderung und Arbeitsplatzsicherung”, so Bundesgeschäftsführer der FCG/GPA Franz Gosch.
Durch die Coronakrise hat sich in den letzten Monaten das Arbeiten im Homeoffice etabliert. “Vor allem in den ländlichen Gebieten kann der Ausbau des Breitbandanschlusses zukünftig neuen Arbeitsformen fördern, sowie Fortschritte bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und für Pendler bringen”. so Pischinger und Gosch abschließend.

Bilduntschrift: „Christgewerkschafter Wolfgang Pischinger (li.) und Franz Gosch (re.) fordern Turbo beim Ausbau des Internets in Österreich“. (Foto FCG gebührenfrei verwendbar)

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