Mit 17.132 Anträgen ist erste Kurzarbeitswelle durch das AMS NÖ genehmigt

LR Eichtinger: „Ziehen mit dem AMS und den Sozialpartnern gemeinsam an einem Strang“

St. Pölten (OTS/NLK) - 17.931 Anträge auf Kurzarbeit sind beim Arbeitsmarktservice (AMS) NÖ seit Mitte März eingegangen. Bis einschließlich Mittwoch, 6. Mai, wurden 99,1 Prozent der entscheidungsreifen Anträge genehmigt. Aktuell befindet sich mehr als jeder dritte unselbstständig Beschäftigte in Niederösterreich in Kurzarbeit. Wird die Kurzarbeitsbeihilfen im vollem Umfang von den Unternehmen abgerufen, rechnet das AMS NÖ mit einem Budgetaufwand von 1,6 Milliarden Euro. Rund 2.000 Anträge wurden bereits abgerechnet.

Die erste Flut an Kurzarbeitsanträgen, die das AMS NÖ seit Mitte März erreicht hat, ist bewältigt: 17.132 Anträge wurden genehmigt. „Wir sind somit auf tagesaktuellem Stand. In der letzten April-Woche haben meine Kolleginnen und Kollegen täglich mehr als 1.000 Kurzarbeitsanträge genehmigt“, erklärt der Landesgeschäftsführer des AMS NÖ, Sven Hergovich.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des AMS Niederösterreich leisten großartige Arbeit und sind wichtige Schlüsselstellen für eine funktionierende Gesellschaft. An dieser Stelle ein großes Dankeschön allen helfenden Händen. Es ist beeindruckend, wie sie diese hohe Anzahl an Anträgen abgearbeitet und dies sogar tagesgleich geschafft haben“, so der für den Arbeitsmarkt zuständige Landesrat Martin Eichtinger und führt weiter aus: „Mit dem AMS und den Sozialpartnern ziehen wir gemeinsam an einem Strang, um die Betroffenen mit aller Kraft zu unterstützen. Unser Ziel ist es, dass auch die jungen Menschen die bestmögliche Ausbildung erhalten. Sie sind die Fachkräfte der Zukunft, deshalb müssen wir sie unbedingt in ihren Betrieben halten“, so Eichtinger.

Mit 6. Mai haben 16.996 Betriebe 17.931 Anträge auf Kurzarbeit eingebracht. 219.787 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befinden sich damit in Kurzarbeit. Die Bewilligung zur Kurzarbeit erledigt das AMS nach sorgfältiger Prüfung der Anträge. 1,6 Milliarden Euro an Mittel für die Kurzarbeitsbeihilfe wurden dadurch gebunden. Rund 2.000 genehmigte Anträge wurden durch die Buchhaltungsagentur bereits abgerechnet.

Beim AMS NÖ treffen noch täglich mehr als 100 neue Anträge sowie Änderungs- und Verlängerungsanträge ein. „Die Bearbeitung der Kurzarbeit wird noch längere Zeit unsere Personalkapazitäten binden. Für mich zählt: Jede Person in Kurzarbeit statt in Arbeitslosigkeit ist für alle ein Gewinn“, ist der AMS NÖ-Chef überzeugt.

Nähere Informationen: AMS NÖ: Mag. Martina Fischlmayr, Telefon 0664/83 50 517, Büro LR Eichtinger, Mag. Markus Habermann, Telefon 02742/9005-12361, E-Mail markus.habermann@noel.gv.at.

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